Ein längerer Blick auf den Wert.

Seit Jahrtausenden halten Menschen Gold und Silber als Wertaufbewahrungsmittel. Ihre bleibende Rolle beginnt bei der Kaufkraft: dem, was Ersparnisse kaufen können – heute und in Zukunft.

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Kaufkraft

Gold und andere Edelmetalle bieten wirtschaftliche Sicherheit. Seit Jahrtausenden suchen Menschen überall auf der Welt die Sicherheit und Stabilität dieser natürlichen Edelstoffe. Tatsächlich hat keine Währung und kein Wertpapier Edelmetalle als Wertaufbewahrungsmittel über die Zeit hinweg überdauert.

Kaufkraft bezeichnet die Menge an Gütern und Dienstleistungen, die mit Geld erworben werden kann. Anleger können darauf abzielen, ihre Kaufkraft zu bewahren, indem sie sicherstellen, dass heute verdientes Geld auch in Zukunft werthaltig bleibt, wenn es ausgegeben werden soll.

Historisch war der Kauf von Gold und Silber ein hervorragendes Mittel, um Kaufkraft über lange Zeiträume zu bewahren. Ein Wertvergleich dieser Metalle mit einem Barrel Öl, dem durchschnittlichen Preis eines Hauses oder dem Preis von Rindfleisch zeigt: Gemessen in Edelmetallen hat sich der Preis menschlicher Grundbedürfnisse – Energie, Nahrung, Wohnraum – langfristig als robust erwiesen. Je weiter wir in der Geschichte zurückgehen, desto deutlicher wird dieser Trend.

Öl
Historischer Vergleich der Ölpreise in US-Dollar und in Gold
Öl. Historische Darstellung, veröffentlicht von Goldmoney.
Wohnen
Historischer Vergleich der Immobilienpreise in US-Dollar und in Gold
Wohnen. Historische Darstellung, veröffentlicht von Goldmoney.
Nahrungsmittel
Historischer Vergleich der Nahrungsmittelpreise in US-Dollar und in Gold
Nahrungsmittel. Historische Darstellung, veröffentlicht von Goldmoney.

Wie diese Grafiken zeigen, kauft dasselbe Gewicht an Gold und Silber über einen Zeitraum von hundert Jahren eine gleichwertige Einheit Öl, Wohnraum und Nahrung. Diese mühelose Bewahrung der Kaufkraft durch Edelmetalle steht in scharfem Gegensatz zur Entwicklung staatlich ausgegebener Fiatwährungen wie des US-Dollars.

Edelmetalle und Geld

Währungen, gemessen in Gold
Der US-Dollar und acht weitere Fiatwährungen, gemessen an Gold über hundert Jahre
Währungen, gemessen in Gold. Historische Darstellung, veröffentlicht von Goldmoney.
Währungen, gemessen in Silber
Der US-Dollar und acht weitere Fiatwährungen, gemessen an Silber über hundert Jahre
Währungen, gemessen in Silber. Historische Darstellung, veröffentlicht von Goldmoney.

Die obige Grafik zeigt den Wert eines Korbs von Fiatwährungen im Verhältnis zu Gold und Silber über einen Zeitraum von hundert Jahren. Das Problem für Anleger besteht darin, dass Fiatwährungen im Laufe der Zeit an Wert verlieren, weil Regierungen ihre nationalen Währungen – und damit die Kaufkraft ihrer Bürger – systematisch entwerten, um Haushaltsdefizite, Handelsdefizite, Rettungspakete und geopolitische Kriege zu finanzieren. In der Folge haben Zentralbanken ihre Unabhängigkeit verloren und sind zu politischen Instrumenten geworden, die unter der irrigen Annahme, Inflation stimuliere das Wirtschaftswachstum, nach zunehmender Kontrolle über die Wirtschaft streben. Nach heutigem Stand verfolgt praktisch jedes Land der Welt in seinem Währungssystem eine Variante dieser Strategie.

Ob dieser Ansatz auf staatlicher Ebene der richtige ist, kümmert den Einzelnen wenig, der schlicht seine Kaufkraft erhalten und sein hart erarbeitetes Vermögen zum Wohl seiner Familie bewahren möchte.

Die Geschichte hat gezeigt: Mit genügend Zeit verlieren alle Fiatwährungen gegenüber Gold und Silber an Kaufkraft. Edelmetalle besitzen einzigartige natürliche Eigenschaften wie Knappheit, Beständigkeit und Leitfähigkeit. Diese Eigenschaften machen sie für die Wirtschaft begehrenswert und begrenzen zugleich ihr Angebot. Vor allem aber folgen Edelmetalle den Gesetzen der Natur. Fiatwährungen hingegen lassen sich aus dem Nichts schaffen und sind allein den Launen von Regierungen und Zentralbanken unterworfen.

Aus diesem Grund haben kluge Anleger stets Edelmetalle besessen – und deshalb wurden diese natürlichen Elemente über 5.000 Jahre hinweg von nahezu jeder menschlichen Zivilisation als Geld behandelt.

Historische Renditen

Vergleichen Sie die jährliche prozentuale Veränderung von Gold, Silber, Platin und Palladium gegenüber neun Währungen. Die Tabellen umfassen die Jahre 2005–2025 und wurden zuletzt am 26. Januar 2026 aktualisiert.

Historische Renditen sind keine Prognose. Auf kleineren Bildschirmen können Sie jede Tabelle horizontal scrollen, um Währungen zu vergleichen.

+ Positive Rendite− Negative Rendite

Gold2005–2025
Gold — jährliche prozentuale Veränderung nach Währung
JahrUSDAUDCADCNYEURINRJPYCHFGBP
200517.9%25.6%14.0%15.0%34.9%22.1%35.3%35.9%31.3%
200623.2%14.5%23.5%19.2%10.6%21.0%24.5%14.4%8.3%
200730.9%18.0%12.1%22.4%18.4%16.6%22.9%21.7%29.2%
20085.8%31.8%29.2%-1.2%10.5%30.7%-14.1%0.1%43.9%
200924.4%-2.6%7.3%24.4%21.3%18.9%27.5%19.9%12.2%
201029.6%13.7%22.9%25.3%38.6%24.5%13.1%17.2%34.2%
201110.1%10.4%12.7%5.1%13.7%30.8%4.4%10.6%10.6%
20127.1%5.2%4.0%5.9%5.2%10.5%20.7%4.3%2.4%
2013-28.3%-16.4%-23.2%-30.3%-31.1%-19.1%-12.9%-30.0%-29.6%
2014-1.4%7.5%7.8%1.0%12.0%0.8%12.0%9.8%4.8%
2015-10.4%0.5%6.7%-6.3%-0.2%-6.2%-10.0%-9.7%-5.3%
20168.1%9.3%5.0%15.7%11.7%11.0%5.2%9.9%29.1%
201713.5%4.8%6.2%6.4%-0.5%6.6%9.4%8.6%3.7%
2018-1.6%9.1%6.8%4.0%3.1%7.4%-4.2%-0.8%4.3%
201918.3%18.8%12.7%19.8%21.0%21.0%17.3%16.6%13.8%
202025.1%14.2%22.6%17.3%14.8%28.3%19.0%14.4%21.3%
2021-3.6%2.1%-4.4%-6.2%3.5%-1.7%7.4%-0.7%-2.7%
2022-0.3%6.3%6.9%8.2%5.9%10.7%13.6%1.1%11.7%
202313.1%13.1%10.5%16.4%9.7%13.8%21.7%2.9%7.3%
202427.2%40.0%38.2%30.8%35.6%30.9%41.8%37.2%29.4%
202564.6%52.6%57.0%57.6%45.1%72.8%64.1%43.8%52.9%
Ø 10 Jahre16.5%17.0%16.2%17.0%15.0%20.1%19.5%13.3%17.1%
10 Jahre307.1%344.5%303.8%338.1%276.4%452.5%430.5%221.9%345.2%

Letzte Aktualisierung der Quelle: 26. Januar 2026.

Silber2005–2025
Silber — jährliche prozentuale Veränderung nach Währung
JahrUSDAUDCADCNYEURINRJPYCHFGBP
200529.2%37.6%24.9%26.0%47.8%33.8%48.2%48.9%43.8%
200646.4%36.1%46.9%41.7%31.4%43.9%48.1%36.0%28.8%
200714.6%3.3%-1.8%7.2%3.7%2.1%7.6%6.5%13.1%
2008-22.9%-4.0%-5.9%-28.0%-19.5%-4.8%-37.4%-27.1%4.8%
200948.0%15.9%27.7%48.1%44.4%41.5%51.7%42.7%33.6%
201083.2%60.7%73.8%77.1%96.0%76.0%59.8%65.7%89.7%
2011-9.9%-9.7%-7.8%-14.0%-7.0%7.0%-14.6%-9.6%-9.5%
20129.0%7.1%5.9%7.8%7.1%12.5%22.9%6.3%4.2%
2013-35.8%-25.2%-31.3%-37.6%-38.4%-27.6%-22.1%-37.4%-37.0%
2014-19.3%-12.0%-11.7%-17.3%-8.3%-17.5%-8.3%-10.1%-14.2%
2015-11.9%-1.1%4.9%-7.8%-1.8%-7.7%-11.4%-11.2%-6.8%
201615.0%16.3%11.7%23.1%18.8%18.1%11.9%16.9%37.3%
20176.3%-1.8%-0.5%-0.4%-6.8%-0.1%2.4%1.7%-2.9%
2018-8.5%1.3%-0.7%-3.4%-4.2%-0.2%-11.0%-7.9%-3.1%
201915.2%15.7%9.7%16.6%17.8%17.9%14.2%13.6%10.8%
202047.9%35.0%45.0%38.6%35.8%51.7%40.7%35.2%43.4%
2021-11.7%-6.5%-12.4%-14.0%-5.1%-10.0%-1.6%-9.0%-10.8%
20222.8%9.6%10.2%11.5%9.2%14.1%17.1%4.2%15.1%
2023-0.7%-0.7%-2.9%2.3%-3.7%-0.1%6.9%-9.6%-5.7%
202421.5%33.7%31.9%24.9%29.5%25.0%35.4%31.0%23.5%
2025148.0%129.9%136.6%137.4%118.6%160.3%147.2%116.6%130.3%
Ø 10 Jahre23.6%23.2%22.9%23.7%21.0%27.7%26.3%19.3%23.8%
10 Jahre417.5%465.0%413.3%457.0%378.5%602.4%574.4%309.2%465.9%

Letzte Aktualisierung der Quelle: 26. Januar 2026.

Platin2005–2025
Platin — jährliche prozentuale Veränderung nach Währung
JahrUSDAUDCADCNYEURINRJPYCHFGBP
200512.7%20.0%8.9%9.9%28.9%16.7%29.2%29.8%25.4%
200617.1%8.8%17.4%13.3%5.1%15.0%18.4%8.7%3.0%
200734.3%21.0%15.0%25.6%21.5%19.6%26.1%24.8%32.6%
2008-38.8%-23.7%-25.2%-42.8%-36.1%-24.3%-50.3%-42.1%-16.7%
200956.5%22.5%35.1%56.6%52.7%49.6%60.4%50.9%41.3%
201021.0%6.1%14.8%17.0%29.5%16.3%5.6%9.5%25.3%
2011-21.2%-21.0%-19.4%-24.8%-18.6%-6.4%-25.3%-20.9%-20.9%
201210.4%8.5%7.3%9.2%8.5%14.0%24.5%7.6%5.6%
2013-11.0%3.8%-4.7%-13.5%-14.5%0.4%8.1%-13.2%-12.6%
2014-11.9%-3.9%-3.6%-9.7%0.1%-9.9%0.2%-1.9%-6.3%
2015-26.2%-17.2%-12.1%-22.8%-17.8%-22.7%-25.9%-25.6%-22.0%
20161.3%2.4%-1.6%8.4%4.6%4.0%-1.4%3.0%21.0%
20172.8%-5.1%-3.9%-3.7%-10.0%-3.5%-1.0%-1.7%-6.1%
2018-14.3%-5.0%-7.0%-9.5%-10.3%-6.5%-16.6%-13.7%-9.2%
201921.5%22.0%15.7%23.0%24.2%24.3%20.4%19.8%16.9%
202010.9%1.2%8.7%4.0%1.8%13.8%5.5%1.4%7.6%
2021-9.6%-4.3%-10.3%-12.0%-2.9%-7.8%0.7%-6.8%-8.7%
202210.9%18.2%18.9%20.3%17.8%23.1%26.3%12.4%24.2%
2023-7.7%-7.7%-9.8%-5.0%-10.5%-7.1%-0.7%-16.0%-12.4%
2024-8.5%0.7%-0.6%-5.9%-2.5%-5.9%2.0%-1.3%-6.9%
2025127.0%110.5%116.6%117.4%100.1%138.4%126.3%98.3%110.9%
Ø 10 Jahre13.4%13.3%12.7%13.7%11.3%17.3%16.1%9.5%13.7%
10 Jahre131.1%152.3%129.2%148.8%113.7%213.7%201.2%82.8%152.7%

Letzte Aktualisierung der Quelle: 26. Januar 2026.

Palladium2005–2025
Palladium — jährliche prozentuale Veränderung nach Währung
JahrUSDAUDCADCNYEURINRJPYCHFGBP
200536.5%45.3%31.9%33.1%56.1%41.3%56.5%57.3%51.9%
200631.2%22.0%31.7%27.0%17.8%29.0%32.7%21.9%15.4%
200710.3%-0.6%-5.5%3.1%-0.2%-1.8%3.6%2.5%8.9%
2008-49.3%-36.8%-38.0%-52.6%-47.0%-37.3%-58.8%-52.0%-31.0%
2009118.1%70.7%88.2%118.2%112.7%108.4%123.5%110.2%96.8%
201096.7%72.5%86.6%90.1%110.4%89.0%71.6%77.9%103.7%
2011-18.5%-18.3%-16.6%-22.2%-15.9%-3.2%-22.8%-18.2%-18.2%
20127.7%5.8%4.6%6.6%5.8%11.2%21.5%5.0%3.0%
20131.7%18.6%8.9%-1.1%-2.3%14.8%23.5%-0.8%-0.1%
201411.3%21.4%21.8%14.1%26.5%13.8%26.6%24.0%18.3%
2015-29.4%-20.8%-16.0%-26.1%-21.4%-26.1%-29.1%-28.8%-25.4%
201621.0%22.3%17.5%29.5%24.9%24.2%17.7%23.0%44.4%
201756.2%44.2%46.1%46.3%36.8%46.7%50.4%49.4%42.6%
201818.6%31.4%28.7%25.3%24.2%29.4%15.4%19.5%25.7%
201954.2%54.8%46.9%56.1%57.7%57.8%52.8%52.0%48.3%
202025.9%14.9%23.4%18.0%15.5%29.1%19.7%15.1%22.1%
2021-22.2%-17.6%-22.8%-24.3%-16.4%-20.7%-13.3%-19.8%-21.4%
2022-5.9%0.3%0.9%2.1%0.0%4.5%7.2%-4.6%5.4%
2023-38.6%-38.6%-40.0%-36.8%-40.5%-38.3%-34.0%-44.1%-41.7%
2024-17.1%-8.7%-9.9%-14.7%-11.6%-14.7%-7.5%-10.5%-15.6%
202577.5%64.6%69.4%70.0%56.5%86.4%77.0%55.1%64.9%
Ø 10 Jahre17.0%16.8%16.0%17.1%14.7%20.4%18.5%13.5%17.5%
10 Jahre187.8%214.2%185.4%209.7%166.1%290.6%275.0%127.6%214.7%

Letzte Aktualisierung der Quelle: 26. Januar 2026.

Wie viel man halten sollte

Wie viel Gold und Silber Sie kaufen, sollte eine persönliche Entscheidung sein. Untersuchungen zeigen, dass vermögende Privatpersonen rund 10 % ihres Vermögens in Edelmetallen halten.

Exters umgekehrte Pyramide: Derivate und ungedeckte Staatsverbindlichkeiten an der breiten Spitze; darunter Rohstoffe, Unternehmen, Immobilien, Schuldtitel, Aktien, Staatsanleihen und Schatzwechsel; an der Basis Papiergeld und schließlich Gold.Exters umgekehrte Pyramide, die in Papiergeld und Gold endet.
Exters umgekehrte Pyramide. Eine konzeptionelle Rangfolge von Finanzanlagen; die Flächen stellen keine Marktgrößen dar.

Der erste Verfechter der „10-Prozent-Regel“ war der frühere Fed-Gouverneur und in Harvard ausgebildete Ökonom John Exter mit seiner nach ihm benannten „Exter-Pyramide“, die die Risiken innerhalb der einzelnen Anlageklassen veranschaulicht. Am unteren Ende der Exter-Pyramide steht Gold, das ihr Fundament bildet. Bei Goldmoney teilen wir Exters Grundgedanken und halten eine Allokation von 10–20 % in Gold für klug. Für Bürger von Ländern mit sehr hoher Inflation und geringerer staatlicher Rechenschaftspflicht sollte der Anteil noch höher ausfallen.

Weiterführende Literatur

Es gibt eine reiche geistige Tradition, die sich mit Edelmetallen befasst und sich über Wirtschaftswissenschaft, Philosophie und Naturwissenschaften erstreckt. Bei Goldmoney möchten wir unseren Kunden dieses Wissen zugänglich machen und bieten ihnen über unsere Analyseplattform Zugang zu einer Sammlung von Büchern, Artikeln und Aufsätzen.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl unserer eigenen Analysen als Einstieg für neue Kunden.

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