Alle Papiergeldsysteme der Geschichte sind gescheitert. Entweder brachen sie im Chaos zusammen, oder die Gesellschaft kehrte zum Warengeld zurück, bevor es dazu kommen konnte. Gestützt auf neuartige Forschung zeigt „Paper Money Collapse“ überzeugend, warum Papiergeldsysteme – also Systeme mit einer elastischen und stetig wachsenden Geldmenge im Gegensatz zu einem System mit Warengeld und im Wesentlichen festem Angebot – von Natur aus instabil sind und warum sie zu einem wirtschaftlichen Zerfall führen müssen.
Diese höchst umstrittenen Schlussfolgerungen widersprechen dem gegenwärtigen Konsens, wonach elastisches Staatsgeld dem unflexiblen Warengeld (etwa einem Goldstandard) überlegen sei und eine Ausweitung der Geldmenge so lange unschädlich oder sogar nützlich sei, wie die Inflation niedrig bleibt. Dem widersprechend zeigt „Paper Money Collapse“: Die gegenwärtige Krise ist das unvermeidliche Ergebnis einer fortgesetzten Ausweitung des Fiatgeldes. Die aktuelle Politik einer beschleunigten Geldproduktion zur „Anregung“ der Wirtschaft ist kontraproduktiv und könnte zu einem vollständigen Zusammenbruch des Geldsystems führen. Und warum viele an den Finanzmärkten, in den Medien und im politischen Establishment die zugrunde liegenden Probleme des elastischen Geldes nicht vollständig erfassen können (und oft nicht wollen).
Dieses überzeugende neue Buch beleuchtet das Versagen der modernen Wirtschaftstheorie und den Trugschluss mathematischer Modelle. Es analysiert die aktuelle Finanzkrise und zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Lösungen, die Papiergeld-Befürworter weltweit vorlegen, in die Irre führen und grundlegend fehlerhaft sind.