Organization of Debt Into Currency, and Other Papers: Charles Holt Carroll – 1964

Charles Holt Carroll verteidigte in einer glänzenden Reihe von Aufsätzen, die in den späteren Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erschienen, solides Geld. Sie sind hier alle versammelt, in „The Organization of Debt into Currency and Other Papers“.

Über Charles Holt Carroll (1799–1890) ist wenig bekannt. Es zeichnet sich nur die schemenhafte Gestalt eines Mannes ab. Man würde gern mehr über diesen Kaufmann wissen, der so engagiert zur Währungsfrage schrieb.

Wir wissen jedoch um seine Hingabe an hartes Geld und seine unbeirrbare Ablehnung des Mindestreservesystems in allen seinen Formen. Wie Murray Rothbard in seiner Geschichte des ökonomischen Denkens hervorhebt: „Als standhafter Anhänger des Freihandels und des Laissez-faire war Carroll … der letzte Jacksonianer, der die Sache des ultra-harten Geldes noch lange nach dem gewaltigen Rückschlag im Bürgerkrieg weiter verfocht.“ Carrolls Aufsätze sind eine entschiedene Kritik an Papiergeld, Kreditausweitung und unredlichen Bankpraktiken.

Carroll brachte mehrere brillante Argumente gegen das System des „fiktiven Geldes“ vor: dass es auf einem Denkfehler beruhe; dass es einen Zustand dauerhafter Verschuldung schaffe; dass es nicht zu Wohlstand, sondern zur Verarmung der Nation führe; dass es Preisinflation zur Folge habe; dass es unausweichlich zu Bankenstürmen und dann zu systemischen Bankenkrisen führe; und dass es Vermögen ungerecht von den Redlichen und Fleißigen zu den Bankern und ihren Helfern umverteile.

Diese Ausgabe ist die erste, die seit sehr langer Zeit wieder erhältlich ist. Von diesem geheimnisvollen Verfechter des harten Geldes können wir noch viel lernen.

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