Während der Weltwirtschaftskrise forderte der legendäre britische Ökonom Keynes, mit staatlichem Geld die wirtschaftliche Lücke zu füllen, bis sich Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen erholt hätten. Doch was geschieht, wenn Regierungen dazu nicht mehr in der Lage sind? Dann ist man am „keynesianischen Endpunkt“ angelangt: Das Geld ist aufgebraucht, bevor die Wirtschaft gerettet wurde. Genau dort stehen wir. Erschöpfte Bilanzen lassen den politischen Entscheidungsträgern nur wenige gangbare Optionen, das Wirtschaftswachstum zu stützen; zunehmend führen sie Politiker und Bürger zu brutalen Entscheidungen, die zuvor undenkbar waren. Währenddessen haben Anleger Mühe, sich in volatilen, von Staatsschulden überwältigten Märkten zurechtzufinden – und dabei schwindet ihre Toleranz gegenüber fiskalischer Leichtfertigkeit. In den USA und weltweit verwandeln sich schuldenfinanzierte Ausgabenprogramme, die zur Heilung der globalen Finanzkrise gedacht waren, nun in Gift. In „Beyond The Keynesian Endpoint“ beleuchtet Tony Crescenzi, Executive Vice President und Marktstratege bei PIMCO, die wachsende Staatsschuldenkrise, analysiert die zahlreichen Szenarien, die sich darum ranken, und zeigt die tiefgreifenden Folgen für Regierungen, Anleger und die Weltwirtschaft auf.