Das staatliche Geldmonopol muss abgeschafft werden, um die wiederkehrenden Phasen akuter Inflation und Deflation zu beenden, die sich in den letzten siebzig Jahren verschärft haben. Die Abschaffung ist zugleich das Heilmittel gegen das tiefsitzendste Übel, die wiederkehrenden Wellen von Depression und Arbeitslosigkeit, die dem „Kapitalismus“ zugeschrieben werden. Das staatliche Geldmonopol hat den Staat von der Notwendigkeit befreit, seine Ausgaben im Rahmen seiner Einnahmen zu halten, und hat damit den spektakulären Anstieg der Staatsausgaben in den letzten vierzig Jahren beschleunigt. Die Abschaffung des Geldmonopols würde es dem Staat zunehmend unmöglich machen, den grenzüberschreitenden Verkehr von Menschen, Geld und Kapital einzuschränken, der Andersdenkenden die Möglichkeit sichert, Unterdrückung zu entkommen. Die Dringlichkeit eines Wettbewerbs der Währungen muss der Öffentlichkeit durch eine Bewegung für freies Geld (Free Money Movement) vermittelt werden, vergleichbar mit der Freihandelsbewegung des neunzehnten Jahrhunderts. In der dritten Auflage seines Klassikers argumentiert Professor Hayek, dass das Problem der wiederkehrenden Inflation auf die Bereitstellung des Geldes durch ein staatliches Monopol zurückzuführen ist, und dass Wettbewerb die Lösung sei.