In einem aktuellen Artikel im Magazin Fortune bekräftigte Warren Buffett seine bekannte Auffassung zum Thema Geld.
Weit weniger bekannt ist dagegen die scharfsinnige Ansicht seines Vaters Howard Buffett, die dieser 1948 in einer brillanten Rede darlegte, als er als Kongressabgeordneter aus Omaha seine vierte Amtszeit ausübte. Im Gegensatz zu seinem Sohn WB betrachtet HB mit Weitblick die Bedeutung des Geldes für die Gesellschaft über seine Rolle als Mittel der wirtschaftlichen Kalkulation und Zahlung hinaus. Auf diesen Punkt komme ich zurück, doch zunächst verdient der Fortune-Artikel unsere Aufmerksamkeit.
WB leistet Anlegern einen großen Dienst, indem er seine Anlagegrundsätze erläutert, die angesichts seiner außergewöhnlichen Erfolgsbilanz erwartungsgemäß von unschätzbarem Wert sind. Doch bei der Frage des Geldes begibt er sich auf schwieriges Terrain, indem er seine Sichtweise auf folgender Prämisse aufbaut: „Regierungen bestimmen den letztendlichen Wert des Geldes …“