Der oberirdische Goldbestand

Angesichts des steigenden Goldpreises im vergangenen Jahrzehnt wurde einiges über die Größe des oberirdischen Goldbestands diskutiert, doch es gibt kaum aktuelle Analysen dazu.

Um diesen Bestand genau zu erfassen und seine Bedeutung zu erläutern, habe ich daher diese Studie für die GoldMoney Foundation erstellt. Ich danke Juan Castañeda von der University of Buckingham im Vereinigten Königreich aufrichtig für seine Unterstützung; er hat wertvolle Recherchen für dieses Projekt beigetragen.

Gold ist seit prähistorischer Zeit Geld. Auch wenn es heute nicht aktiv als Zahlungsmittel zirkuliert,
ist es nützlich für die Wirtschaftsrechnung, eine der wichtigsten Funktionen des Geldes. Seine Geldfunktion ist der Hauptgrund dafür, dass Gold weltweit hoch geschätzt wird.

Der wichtigste Beleg dafür, dass Gold Geld ist, liegt darin, dass es angesammelt wird. Mit anderen Worten: Gold verschwindet nicht wie Verbrauchsgüter. Der Nutzen von Gold – und damit sein Wert – ergibt sich nicht aus dem Konsum. Er ergibt sich aus seinem Nutzen als Geld.

Diese Studie verfolgt zwei Ziele. Erstens untersucht sie die Bedeutung des oberirdischen Goldbestands. Da Gold Geld ist, kann sein oberirdischer Bestand – oder einfach der „Goldbestand“, wie er im Folgenden genannt wird – als das M3 des Goldes betrachtet werden. Er ist die weltweite Gesamtmenge an Geldgold.

Klicken Sie hier, um das vollständige Whitepaper aufzurufen ...

Zurück zur Bibliothek