Das Scheitern der „neuen Ökonomie“: Henry Hazlitt

Henry Hazlitt gelang scheinbar Unmögliches, und es war und ist ein großartiger Dienst an allen Menschen überall. Er verfasste einen Kommentar und eine Widerlegung, Zeile für Zeile, zu einem der zerstörerischsten, trügerischsten und verworrensten Bücher des Jahrhunderts. Zielscheibe ist hier John Maynard Keynes’ „General Theory“, das Buch, das 1936 erschien und alles vor sich hertrieb.

 

In der Wirtschaftswissenschaft änderte Keynes alles. Er wollte angeblich belegen, dass Preise nicht funktionieren, dass private Investitionen instabil sind, dass solides Geld untragbar ist und dass der Staat benötigt wurde, um das System zu stützen und zu retten. Es war schlicht erstaunlich, dass Ökonomen auf der ganzen Welt sich dies gefallen ließen, doch es geschah. Er bekehrte eine ganze Generation in der späten Phase der Weltwirtschaftskrise. In den 1950er-Jahren war fast jeder Keynesianer.

 

Doch Hazlitt, der Wirtschaftslehrer der Nation, wollte davon nichts wissen. Er machte sich die mühsame Arbeit, das Buch tatsächlich durchzugehen und seine Logik nach österreichischer Denkweise zu prüfen. Das Ergebnis: ein Meisterwerk der Darlegung von 500 Seiten.

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