Barbarians at the Gate wurde von zwei angesehenen Finanzjournalisten der Wall Street, Bryan Burrough und John Heylar, geschrieben. Das Buch schildert die fremdfinanzierte Übernahme von RJR Nabisco durch KKR & Co. im Jahr 1989. Dieses Beispiel ist in hohem Maße repräsentativ für die Geschäftskultur, die Ende der 1980er-Jahre vorherrschte.
Das Buch zeigt die hässliche Seite des Geschäftslebens Ende der 1980er-Jahre und die damalige Art, Geschäfte zu machen: von den Vorstandsetagen über geheime Treffen bis hin zu skrupellosen Deals.
„Sobald man eine Organisation gründet, beginnt sie zu verfallen.“
Barbarians at the Gate schildert, wie F. Ross Johnson durch politische Spielchen und Intrigen zum CEO von RJR Nabisco (einem Konzern für Nahrungsmittel und Tabak) aufstieg. Anschließend suchte er nach einer Private-Equity-Gesellschaft, die RJR Nabisco übernehmen sollte, um für sich selbst und die Aktionäre einen Gewinn zu erzielen. Dies löste einen Bieterkampf aus, gefolgt von einer Reihe von Wall-Street-Dramen, die in der endgültigen Entscheidung darüber gipfelten, wer die fremdfinanzierte Übernahme gewinnen würde.
Barbarians at the Gate ist ein historischer Bericht über ein bedeutendes Unternehmensereignis und enthält mehrere Fallstudien, die helfen, die Arbeitsweise großer Konzerne in der Reagan-Ära zu verstehen. Die reiche Geschichte gibt Einblick in die Gier und die Egos, die die Finanzwelt antreiben. Es ist ein absolut fesselndes Buch, das allen empfohlen sei, die sich für die Geschichte der Wall Street interessieren und dafür, wie sie damals geführt wurde, als es noch leichter war, Geheimnisse zu bewahren.