Dieses Buch wendet die österreichische Konjunkturtheorie an, um den Beginn der Großen Depression von 1929 zu verstehen. Rothbard fasst zunächst die österreichische Theorie zusammen und übt Kritik an konkurrierenden Theorien, darunter den Ansichten von Keynes. Anschließend untersucht Rothbard die Politik der Federal Reserve in den 1920er Jahren und zeigt ihren inflationären Charakter auf. Besonders bedeutsam war der Einfluss von Benjamin Strong, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York. Seine expansive Politik war zum Teil von dem Wunsch motiviert, Großbritannien bei der Stützung des Pfunds zu helfen. Strong war eng befreundet mit Montagu Norman, dem Gouverneur der Bank of England.
Nach dem Börsenkrach von 1929 verfolgte Herbert Hoover eine interventionistische Politik, die den New Deal vorwegnahm. Er befürwortete es, die Löhne hoch zu halten, und trug damit zu steigender Arbeitslosigkeit bei. Entgegen dem gängigen Klischee zeigt Rothbard, dass Hoover kein Anhänger des Laissez-faire war.