Söhne rebellieren oft gegen ihre Väter, doch wie erklärt sich der Unterschied zwischen Howard Buffetts Sicht auf Gold und der seines Sohnes, des berühmten Investors Warren Buffett?
Während Letzterer für seine abfälligen Äußerungen über Gold bekannt ist, hielt sein Vater Howard, der den Bezirk Omaha in Nebraska in den 1940er und 1950er Jahren für vier Amtszeiten als republikanischer Kongressabgeordneter vertrat, die menschliche Freiheit für eng mit der Möglichkeit eines Bürgers verbunden, Währung in Gold einzulösen.
In einem neuen Essay untersucht James Turk die unterschiedlichen Haltungen dieser beiden Männer zum gelben Metall und geht der Frage nach, was dies über ihre Einstellung zum Geld im Allgemeinen aussagt. Im Mittelpunkt steht James’ Analyse dessen, was er die „modernistische“ Sicht des Geldes nennt, also die von Warren Buffett vertretene Vorstellung, dass Regierungen den letztlichen Wert des Geldes bestimmen.
In James’ Worten: „Diese modernistische Sicht des Geldes ignoriert, dass Marktkräfte, die eine Regierung beeinflussen, letztlich aber nicht kontrollieren kann, unweigerlich den Wert jedes Vermögenswerts bestimmen. Mit wiederholten Eingriffen in den Marktprozess missachten Regierungen dieses Grundprinzip. Dadurch stören sie den Marktprozess, behindern die Wirtschaftstätigkeit und können, was noch schlimmer ist, sogar das Geld selbst verzerren.“
Mehr zu den philosophischen Unterschieden zwischen den Buffetts finden Sie in „A Perspective on Money from Howard and Warren Buffett“ von James Turk.