Handelsabteilung: Marktsorgen lassen Edelmetalle unter psychologische Marken fallen

In dieser Woche haben Kunden per Saldo Gold, Silber und Palladium gekauft und Platin verkauft.

Seit Dienstag haben wir mehr Kaufaktivität verzeichnet, da viele Kunden nach dem starken Preisrückgang auf Schnäppchenjagd gegangen sind. Da der Preis im Tagesverlauf weiter nachgab, kaufen nun mehr Kunden und nutzen die niedrigen Preise. Die Kunden von Goldmoney Wealth bevorzugten die Tresore in Hongkong und Singapur, gefolgt vom kanadischen Tresor; die Tresore in London und in der Schweiz wurden weniger stark nachgefragt.

Kelly-Ann Kearsey, Dealing Manager bei Goldmoney Wealth, erklärte, dass die Gold- und Silberpreise in der vergangenen Woche aufgrund eines stärkeren US-Dollars sowie der US-Präsidentschaftsdebatten nachzugeben begannen. Diese Woche setzte sich die Entwicklung weitgehend fort: Der Goldpreis fiel am Dienstag um 3,3 % unter die psychologische Marke von 1.300 $ je Unze. Das war das erste Mal seit dem Brexit-Votum im Juni, dass er sich auf diesem Niveau bewegte. Silber verzeichnete unterdessen den größten Tagesverlust seit Januar 2015.

Der Preisrückgang lässt sich auf die Sorge zurückführen, dass die Zentralbanken bereit sind, ihre Stimulierungsmaßnahmen zurückzufahren, sowie auf die anhaltende Befürchtung, dass die Fed im Dezember angesichts der sich verbessernden US-Wirtschaft erstmals seit 12 Monaten die Zinsen anheben könnte.

Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im Dezember ist inzwischen auf 62 % gestiegen, in der Vorwoche lag sie noch bei 54 %.

Am Donnerstagnachmittag wurden zudem die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die besser ausfielen als erwartet. Für Freitag erwarten wir außerdem die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten, was dazu geführt hat, dass die Gold- und Silberpreise im Verlauf des Nachmittags weiter nachgaben, und zwar bis auf einen Spot-Tiefstwert von 1.251,68 USD je Unze.

Im Wochenvergleich verzeichnete Gold unter allen Metallen den geringsten Rückgang; allerdings ist nun auch Platin wieder unter die Marke von 1.000 $ je Unze gefallen. Dadurch ist das Gold-Silber-Verhältnis auf 72 gestiegen.

06.10.16 16:00 Uhr. Gold gab um 5,1 % auf 1.251,69 $ nach, Silber fiel um 9,8 % auf 17,18 $, Platin verlor 5,4 % auf 965,20 $ und Palladium gab um 6,8 % auf 712,20 $ nach. Gold-Silber-Verhältnis: 72

HINWEISE FÜR REDAKTIONEN
Für weitere Informationen und zur Vereinbarung von Interviews wenden Sie sich bitte an Jacquelyn Humphrey, Communications & PR, Tel.: +1 647 499 6748, oder per E-Mail: Jac@Goldmoney.com

Goldmoney
Goldmoney ist einer der weltweit führenden Anbieter von physischem Gold, Silber, Platin und Palladium für Privat- und Firmenkunden und ermöglicht den Kauf von Edelmetallen online. Die einfach zu bedienende Website macht die Anlage in Gold und andere Edelmetalle rund um die Uhr zugänglich.
Über die Tresorbetreiber von Goldmoney, die keine Banken sind, können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. Goldmoney arbeitet mit Brink’s, Loomis International (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.
Goldmoney hat derzeit weltweit über 25.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1,6 Milliarden US-Dollar.
Goldmoney wird von der Jersey Financial Services Commission reguliert und hält die Gesetze und Vorschriften Jerseys zur Bekämpfung der Geldwäsche ein. Goldmoney hat branchenführende Governance-Richtlinien und -Verfahren zum Schutz des Kundenvermögens eingeführt, darunter einen unabhängigen Prüfbericht, der alle drei Monate von zwei führenden Prüfungsgesellschaften erstellt wird.

Weitere Informationen:
Besuchen Sie Goldmoney.com oder sehen Sie sich unser Video online an.

Zurück zu den Goldmoney Analysen