In dieser Woche gab es bei Gold und Silber Nettokäufe, während bei Platin und Palladium teilweise verkauft wurde.
Die Tresore von GoldMoney in Singapur waren auch in dieser Woche am beliebtesten, gefolgt von unserem kanadischen Tresor, der wieder auf verstärktes Interesse der Kunden gestoßen ist. Verkaufsaufträge gab es diese Woche überwiegend im Schweizer Tresor.
Kelly-Ann Kearsey, Dealing Manager bei GoldMoney, erklärt, dass der Markt auch in dieser Woche weiterhin volatil war. Während Gold in der vergangenen Woche auf über 1.100 USD/Unze gestiegen war, bewegte es sich in dieser Woche zwischen 1.080,00 USD/Unze und knapp unter 1.100,00 USD/Unze. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Silber, das zwischen 13,75 USD/Unze und über 14,00 USD/Unze gehandelt wurde.
Sowohl der Gold- als auch der Silberpreis gerieten durch die jüngste Stabilisierung der chinesischen Aktienmärkte unter Druck, wobei sie ihre Widerstandsniveaus getestet haben. Dem stand die Nachfrage nach sicheren Häfen gegenüber, die die Metalle angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten gestützt hat. Unterstützt wurden sie außerdem durch die fallenden globalen Aktienmärkte und die Schwäche des US-Dollars, der gegenüber einem Korb wichtiger Währungen nachgab.
Laut dem World Gold Council haben die Zentralbanken ihren Reserven im November 2015 55 Tonnen Gold hinzugefügt, nach 29 Tonnen im Oktober 2015. Dies dürfte dem gelben Metall ebenfalls zusätzliche Orientierung geben.
Platin und Palladium haben in dieser Woche zum Teil deutlichere Preisverluste verzeichnet. Am Dienstag wurde Platin im Verhältnis zu Gold so günstig gehandelt wie seit 1987 nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt, dem Tiefststand, erhielten Kunden für 0,77 Unzen Gold eine Unze Platin.
Platin entwickelt sich seit 2014 schwächer als Gold, da es eher als Industriemetall denn als Anlagegut betrachtet wird. Das Metall hat unter der Konjunkturabschwächung in China sowie unter dem Volkswagen-Skandal gelitten, der die Verbrauchernachfrage nach Dieselfahrzeugen verringert hat.
Palladium ist auf ein Fünfjahrestief gefallen, was durch die schwächere Nachfrage nach dem Metall aus China beeinflusst wurde, einem der weltweit größten Abnehmer, sowie dadurch, dass die chinesischen Pkw-Verkaufszahlen so langsam gestiegen sind wie seit drei Jahren nicht mehr.
14.01.16, 16:00 Uhr. Gold gab um 1,9 % auf 1.082,01 $ nach, Silber sank um 2,2 % auf 13,79 $, Platin ging um 4,2 % auf 838,64 $ zurück und Palladium fiel um 1,3 % auf 488,30 $. Gold-Silber-Verhältnis: 78
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