Gold und fliegendes Geld

„Fliegendes Geld“ war der chinesische Begriff für Papierkredite zwischen Kaufleuten in der Tang-Dynastie. Kaiser Hien-Tsung übernahm es als erstes Beispiel einer staatlichen Papierwährung. Heute verwechseln Ökonomen fliegendes Geld mit echtem Geld, nämlich mit physischem Gold.

Nachdem Gold die Marke von 2.000 US-Dollar überschritten hat, glaubt fast jeder, dass Gold steigt, obwohl in Wahrheit der Dollar fällt. Dennoch können wir sicher sein, dass das Interesse am Gold sowohl seitens des Finanzestablishments als auch seitens privater Anleger wachsen wird, da sich Gold offenbar in einem Bullenmarkt befindet.

Die Mainstream-Medien und die Wirtschaftswissenschaft sind sich über den Unterschied zwischen Geld und Kredit gleichermaßen im Unklaren. Es gibt daher wichtige Aufklärungsarbeit für Anleger zu leisten, die in diesen zunehmend unsicheren Zeiten Vermögenserhalt suchen.

Dementsprechend bekräftigt dieser Artikel den wahren Unterschied zwischen Geld und Kredit und hebt hervor, dass Fiat-Währung Kredit ist und kein Geld. Die Mehrheit der Ökonomen bestreitet diese Tatsache, da sie nach dem Scheitern von Bretton Woods von der Anti-Gold-Propaganda des US-Finanzministeriums einer Gehirnwäsche unterzogen wurde.

Die Folge dieses Irrtums ist: Ein einbrechender Dollar, der andere Währungen mit sich zieht, wird alle verarmen lassen, die das Verhältnis zwischen Währungen, dem von ihnen abhängigen Kredit und echtem Geld nicht richtig verstehen. Betrachten Sie dies als unverzichtbare Einführung für das finanzielle Überleben.

Hinter dem Anstieg des Goldpreises steht nur sehr wenig Verständnis

Es ist eine Zeit der Fehlinformationen und schlechten Analysen. Ein Beispiel vom vergangenen Wochenende war die Behauptung, der zusammenbrechende US-Markt für umgekehrte Repos werde das gesamte Bankensystem implodieren lassen. Dieses Beispiel stammt aus meinem X-Feed[i], in dem beschrieben wurde, warum das Ende nahe sei:

„Sobald die umgekehrten Repos aufgebraucht sind, haben die G-SIB-Banken keine Vermögenswerte mehr, und die Federal Reserve hat keine Passivseite (also den Kredit) mehr, die die hypothekenbesicherten Wertpapiere in der Bilanz der Federal Reserve, die die Sicherheit darstellen, bewertet. Wenn die G-SIB-Banken keine Vermögenswerte mehr haben (die umgekehrten Repos, d. h. die Bankreserven), um sich gegen ihre zusammenbrechenden Verbindlichkeiten (die Auflösung von US-Staatsanleihen) abzusichern, brechen die G-SIB-Banken zusammen. Der Fed ist es verboten, QE zu betreiben, daher gibt es keinen Kredit (Fed-Verbindlichkeit/umgekehrte Repos) mehr, mit dem sich die Sicherheiten (hypothekenbesicherte Wertpapiere) in der Bilanz der Fed bewerten ließen.“

Offensichtlich herrscht weithin eine große Nervosität. Übrigens ist dieser Beitrag in mehreren Punkten sachlich falsch, was seine Schlussfolgerung hinfällig macht. Der Grund, warum die Fazilität für umgekehrte Repos „aufgebraucht wird“, ist, dass Geldmarktfonds stattdessen Schatzwechsel kaufen. Ursprünglich waren es nicht die G-SIBs, die per umgekehrtem Repo Liquidität in die Fed schoben, sondern Geldmarktfonds, die Einlagefazilitäten bei den Banken ablehnten, und zwar wegen des Abschlags auf die verfügbare stabile Refinanzierung (Available Stable Funding), den Basel 3 auf große Einlagen vorsieht.

Zweifellos bestehen im Finanzsystem enorme Risiken, und sie liegen offen zutage, ohne dass man sich auf unausgegorene Theorien einlassen müsste.

Ebenso können die allermeisten Goldbullen nur auf die technische Analyse zurückgreifen, die als Handelsinstrument gültig ist, aber nicht erklärt, was die Beziehung zwischen Gold und Fiat-Währungen tatsächlich antreibt. Anders als bei anderen Märkten kommt bei Gold eine zusätzliche Schwierigkeit hinzu: Wer Edelmetall anhäuft, redet nicht darüber und möchte in der Regel nicht, dass die Welt davon erfährt. Es ist daher ein Markt, der reif für Verschwörungstheorien ist.

Ein Großteil der Verwirrung rührt von der Prämisse der Händler her, Zinsen seien die Kosten des Geldes, womit sie die Währung meinen, während die Leihzinsen für Edelmetall sehr niedrig und konstant seien. Daher, so behaupten sie, seien steigende Zinsen schlecht für Gold. Es sei darauf hingewiesen, dass das von den Banken repräsentierte Establishment über Derivate und nicht zugeteilte Golddepots bei Edelmetallbanken fast immer auf der Verkaufsseite steht und daher ein eigenes Interesse daran hat, diese Linie entgegen den Tatsachen zu vertreten.

In der Vergangenheit habe ich auf die Erfahrungen der 1970er Jahre hingewiesen, die mit einem Goldpreis von 35 US-Dollar je Unze und einem Leitzins der Fed (Fed Funds Rate) von etwa 6 % begannen. Am Ende des Jahrzehnts lagen diese beiden Größen bei 850 US-Dollar bzw. 19,5 %. Wir haben aber auch ein aktuelles Beispiel. Im September 2022 wurde Gold mit 1.680 US-Dollar bewertet, und die Fed Funds Rate betrug 2,5 %. Obwohl uns fast alle erzählen, dass Zinsen und Gold nicht gleichzeitig steigen können, sehen wir heute einen Goldpreis von über 2.000 US-Dollar und eine mehr als verdoppelte Fed Funds Rate.

Hinzu kommt die Auffassung, Gold sei kein Geld mehr, weil niemand es zum Kaufen und Verkaufen verwende. Folglich, so heißt es, sei der Dollar Geld. Selbst unter Ökonomen, die freie Märkte befürworten, finde ich Vertreter dieser Linie, die das Gresham’sche Gesetz verwerfen, das erklärte, warum nur beschnittene Münzen im Umlauf blieben. Um konsequent zu sein, müssten diese Ökonomen unbeschnittene Münzen als kein Geld mehr betrachten, da sie nicht als solches zirkulierten.

Dass Ökonomen den Unterschied zwischen Geld und Kredit mit einem Kontrahenten nicht verstehen, ist ein Übel, das auf Keynes’ Beschreibung des Goldstandards als „barbarisches Relikt“ zurückgeht, vor allem aber auf zweiundfünfzig Jahre intensiver Anti-Gold-Propaganda unter Führung des US-Finanzministeriums, nachdem Präsident Nixon das Abkommen von Bretton Woods ausgesetzt hatte. Unserem Verständnis dieser Zusammenhänge ist großer Schaden zugefügt worden, wobei sie ohnehin nie gut verstanden wurden. Wir müssen zunächst dies korrigieren, bevor wir überhaupt darüber sprechen können, warum der in Papierwährungen ausgedrückte Wert des Goldes steigt.

Doch die Frage nach den Aussichten für Gold ist die falsche Frage. Die Fragenden sollten sich nach der Zukunft des Dollars erkundigen und nach der aller Papierwährungen, die sich statt auf Gold auf ihn beziehen. Denn nicht der Goldpreis steigt, sondern die Kaufkraft des Papierdollars sinkt.

Gold war schon immer Geld

In früheren Artikeln habe ich die Geschichte des Goldes als Geld im römischen Recht dargelegt. Den Ursprung des römischen Rechts bildeten die Zwölftafelgesetze (oder Zwölf Tafeln), die 449 v. Chr. ratifiziert und von den Römern als ihre wichtigste Rechtsquelle verehrt wurden. Spätere Änderungen des römischen Rechts lösten sie ab, doch sie wurden nie aufgehoben. Und laut Gaius, auf den ich noch näher eingehe, wurde zu dieser Zeit die erste römische Münze eingeführt, das aes aus Bronze. In seiner frühen Form war es eher ein standardisiertes Metallgewicht als eine Münze, wie wir sie heute kennen, und soll etwas weniger als ein Drittel Kilo gewogen haben.

Kredit existierte sicherlich schon vorher, wenn auch nicht auf formaler Grundlage. Handel hat stets Kredit erfordert, weil zwischen dem Erwerb der Materialien und ihrer Lieferung auf den Markt Zeit vergeht. Die Phönizier trieben tausend Jahre vor den römischen Zwölf Tafeln im gesamten Mittelmeerraum Handel und benötigten dafür neben dem Tauschhandel gewiss auch Kredit, denn sie hatten vor der römischen Zeit keine Münzen. Offenbar führte die Notwendigkeit, den Wert von Krediten festzulegen, zur Nachfrage nach ihrem Ausdruck in einer höherwertigen Form von Kredit ohne Kontrahentenrisiko – daher die Entstehung echten, greifbaren Geldes.

Die Zwölf Tafeln entstanden zudem in einer Zeit intellektueller Entwicklung, zeitgleich mit den großen griechischen Philosophen – unter anderem Sokrates, Platon und Aristoteles. Zufälligerweise entwickelte Konfuzius die chinesische Philosophie nur fünfzig Jahre zuvor. Es gibt Grund zu der Annahme, dass die Blüte der Philosophie durch verbesserte wirtschaftliche Bedingungen angeregt wird, die stets mit Entwicklungen bei Geld und Kredit einhergehen.[ii]

Das römische Recht machte seinen nächsten Entwicklungsschritt, als Gaius um 161 n. Chr. seine Institutiones sowie einen Kommentar zu den Zwölf Tafeln verfasste. Sie dienten als Vorlage für die Institutionen Justinians (oder Pandekten), wobei einige Passagen von Gaius sogar wörtlich übernommen wurden. Das Originalmanuskript von Gaius ging verloren, bis es 1816 von einem deutschen Gelehrten als Palimpsest in Verona wiederentdeckt wurde.

Im Hinblick auf Kredit und Bankwesen lösten fünfzig Jahre später die Urteile von Ulpian und Paulus diejenigen von Gaius ab und verbesserten sie, indem sie entschieden, dass ein Kredit ohne die Zustimmung beider ursprünglichen Parteien gegen Entgelt übertragen werden konnte. Das bedeutete, dass Schulden ohne Zustimmung oder Wissen des Schuldners frei gegen Entgelt weiterverkauft werden konnten. Wahrscheinlich auf Ulpians Rat hin veröffentlichte Kaiser Alexander Severus im Jahr 224 n. Chr. seine Constitution, die diese Freiheit formalisierte.

Dieser entscheidende Schritt bedeutete, dass Kredit als persönliches Vermögen verbucht werden konnte, das sich einfach definieren lässt als alles, was sich in einem Tauschmittel bewerten lässt. Zur Zeit von Justinians Pandekten im Jahr 553 n. Chr. war der Rechtsgrundsatz der Übertragbarkeit von Krediten fest etabliert und in ihnen verankert; er wurde zudem in den Basiliken des Oströmischen Reiches bestätigt, die 339 Jahre später folgten.

Zwischen den Pandekten und den Basiliken setzte sich in den beiden römischen Reichen und in ihren Nachfolgestaaten in ganz Europa fest der Grundsatz durch, dass greifbares Geld die höchste Form von Kredit sei, von der geringere Formen ihren Wert ableiteten. Die großen Wellen von Entdeckung und Kolonisierung durch diese Nationen in jüngeren Jahrhunderten verbreiteten nicht nur ihr Christentum, sondern auch ihre auf römischen Ursprüngen beruhenden Gesetze.

Eine Zeitlang befand sich das englische Common Law in einer unklaren Lage: Es hatte seine Präzedenzfälle von Gaius übernommen, die galten, als die Römer 410 n. Chr. Britannien verließen, und damit noch vor den Digesten Justinians, die mehr als ein Jahrhundert später entstanden. Die Constitution des Severus scheint nicht vollständig übernommen worden zu sein.

Hinsichtlich der Übertragbarkeit von Krediten und damit der Einbeziehung von Schuldverpflichtungen in das persönliche Vermögen wurde die Lage jedoch bereinigt, als die Konflikte zwischen dem Common Law und dem Court of Chancery, der sich mit Billigkeitsfragen befasste, 1875 aufgehoben wurden, nachdem 1873 das entsprechende Gesetz verabschiedet worden war. Und im US-Recht vor der Verfassung waren Blackstones Commentaries zum englischen Common Law die maßgebliche Rechtsabhandlung im amerikanischen Recht, womit das römische Recht übernommen wurde. 

Die gesamte Welt außerhalb Asiens hatte und hat Gold als gesetzliches Geld zur Grundlage. Die großen asiatischen Zivilisationen hatten ihre eigenen Auslegungen, die zum selben Ergebnis führen. Darüber hinaus gelangten die Menschen über Jahrtausende unabhängig voneinander zu demselben Schluss: dass Geld metallisch ist und Gold, Silber und Kupfer bevorzugt wurden. Das römische Recht war Ausdruck dieser Wirklichkeit. Was auch immer Vorschriften besagen mögen und ob Regierungen enteignen oder ihre Bürger vom Gegenteil zu überzeugen versuchen: Die Rechtslage bleibt bestehen.

Definition und Rolle des Kredits

Während die Behauptung, Gold sei kein Geld mehr, den menschlichen und rechtlichen Tatsachen widerspricht, wird Kredit mit Geld verwechselt, weil er üblicherweise als Geld bezeichnet wird. Heutzutage besteht die von Regierungen und Ökonomen als Geldmenge bezeichnete Größe ausschließlich aus Kredit. Der Unterschied lässt sich am besten so verstehen: Ein Kredit ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien mit einer entsprechenden Verpflichtung in Form einer Schuld. Er wird als immaterieller Vermögenswert eingestuft, der keine stoffliche Existenz hat. Geld ist keine Kreditvereinbarung, da es körperlich ist und eine physische Form hat.

Der römische Jurist Ulpian ebnete den Weg zur Definition dieses Unterschieds. Ein Depositum ist das Eigentum einer Person, das der Obhut eines anderen anvertraut wird. So bleibt ein versiegelter Beutel mit Goldmünzen, der einem Bankier zur Verwahrung übergeben wird, Eigentum des Hinterlegers, und das Eigentum daran geht nicht auf den Bankier über. Ein modernes Beispiel ist ein Verwahrungsverhältnis, bei dem eine Bank oder ähnliche Institution Goldbarren im Auftrag anderer lagert, den Vermögenswert nicht für eigene Zwecke nutzt und nicht in die eigene Bilanz aufnimmt.

Übergibt eine Person einem Bankier jedoch Goldmünzen unter der Maßgabe, dass dieser den gleichen Wert in Münzen auf Verlangen oder zu einem späteren Zeitpunkt zurückgibt, so handelt es sich um ein Mutuum, bei dem das Eigentum an den hinterlegten Münzen auf den Bankier übergeht, der es nach eigenem Ermessen verwenden darf. Der Wert dieser Münzen wird in die eigene Bilanz des Bankiers als Vermögenswert mit einer entsprechenden Verbindlichkeit gegenüber dem Einleger aufgenommen. Das ist Kredit, und Ulpians Definition ist heute die Grundlage aller Bank- und Wirtschaftstätigkeit.

Kredit ist daher die Übertragung von Eigentum von einer Person auf eine andere, wobei Letztere eine entsprechende Verpflichtung, also eine Schuld, hat, das Eigentum an Erstere zurückzugeben. Kredit ist die gesamte Grundlage des heutigen Bankwesens, das von den Römern erfunden wurde. Sie waren die Ersten, die Schecks und Wechsel verwendeten, doch diese Kreditformen zirkulierten nicht als Tauschmittel, sondern waren auf Verpflichtungen zwischen unmittelbaren Parteien beschränkt. Dies war die Grundlage von Gaius’ Institutiones, die bestimmten, dass eine Kreditvereinbarung nur mit Zustimmung von Gläubiger und Schuldner auf eine andere Partei übertragen werden konnte.

Ulpian widersprach Gaius später und entschied, dass Kredit immaterielles Vermögen sei. Aus dem Lateinischen übersetzt sagte er: „Unter den Begriff Vermögen fällt nicht nur Bargeld, sondern alle beweglichen und unbeweglichen Dinge, sowohl körperliche Sachen als auch Rechte.“[iii] Entscheidend ist, dass Vermögen Eigentum ist, sowohl körperlich als auch unkörperlich, dessen Wert gemessen werden kann. Der Wert unkörperlichen Eigentums lässt sich nur messen, wenn es frei übertragen werden kann. Die frühere Entscheidung von Gaius war ein Hindernis für die Bewertung von Krediten und der entsprechenden Schuldverpflichtung, da sie die Zustimmung der ursprünglichen Parteien erforderte. 

In Bezug auf Kredit und Bankwesen lösten fünfzig Jahre später die Entscheidungen von Ulpian und Paulus diejenigen von Gaius ab und verbesserten sie, indem sie bestimmten, dass ein Kredit gegen Entgelt ohne die Zustimmung der ursprünglichen Parteien übertragen werden konnte. Das bedeutete, dass Schulden ohne Zustimmung oder Kenntnis des Schuldners frei verkauft werden konnten. Vermutlich auf Ulpians Rat veröffentlichte Kaiser Alexander Severus im Jahr 224 n. Chr. seine Constitution, die diese Freiheit formalisierte.

Dieser entscheidende Schritt führte dazu, dass Kredit als persönliches Vermögen betrachtet werden konnte. Zur Zeit der Pandekten Justinians im Jahr 553 n. Chr. war der Rechtsgrundsatz der Übertragbarkeit von Krediten bereits fest etabliert und in ihnen verankert; er wurde auch in den Basiliken des Oströmischen Reiches bestätigt, die 339 Jahre später folgten.

Zwischen den Pandekten und den Basiliken setzte sich in den beiden Römischen Reichen und in ihren Nachfolgestaaten in ganz Europa der Grundsatz fest durch, dass Geld im Besitz von physischem Gold, Silber und Kupfer bestand, an dem sich der Kredit orientierte. Die großen Wellen der Entdeckung und Kolonisierung durch diese Nationen in jüngeren Jahrhunderten verbreiteten nicht nur ihr Christentum, sondern auch ihre auf römischen Ursprüngen beruhenden Rechtsordnungen.

Die Chinesen nannten ihr Papiergeld „fliegendes Geld“

Wie oben erwähnt, erfanden die Römer das Bankwesen, auf dem das heutige Bankwesen beruht. Papierene Repräsentationen von Geld, also Papiergeld, wurden jedoch von den Chinesen erfunden. Um das Jahr 807 n. Chr. ordnete Kaiser Hien-Tsung der Tang-Dynastie an, dass alle Kaufleute und wohlhabenden Bürger ihr Gold und Silber zur öffentlichen Schatzkammer bringen mussten; im Gegenzug erhielten sie Scheine, die fei-ch’ien oder „fliegendes Geld“ genannt wurden. Der Name rührte daher, dass damit der Geldwert über Entfernungen übertragen werden konnte, ohne Münzgeld transportieren zu müssen. Es handelte sich um ein Kreditinstrument, das chinesische Kaufleute wenige Jahre zuvor erfunden hatten, bevor der Kaiser diese Erfindung des fliegenden Geldes zu seinem alleinigen Vorteil einsetzte. 

Binnen kurzer Zeit sahen wir das erste Beispiel nicht nur für die Erfindung einer Fiat-Währung, sondern auch für ihren Einsatz durch den Staat. Dies geschah lange vor der Erfindung der modernen Buchführung, doch lässt sich erkennen, dass dieses fliegende Geld, ob es nun unter Kaufleuten entstand oder den Bürgern von ihrem Herrscher auferlegt wurde, ein Kredit zwischen Parteien war, der nominal in physischem Geld bewertet wurde. 

Chinas Tradition des fliegenden Geldes setzte sich fort. Marco Polo berichtete uns von Kublai Khans Papier aus Maulbeerblättern, das als Kredit an Kaufleute ausgegeben wurde, die gezwungen waren, ihm ihr Gold und Silber abzuliefern. Die interessanteste Anmerkung stammt jedoch von Sir John Mandeville, der etwa achtzig Jahre nach Polo nach China reiste. In seinen Reisen schrieb Mandeville, aus dem Englischen der Chaucer-Zeit übersetzt:

„Der Kaiser kann ausgeben, so viel er will, ohne Schätzung. Denn er ist nicht abhängig, er macht kein Geld außer aus geprägtem Leder oder aus Papier… Und dieses Geld geht durch alle seine Provinzen. Denn dort und jenseits davon macht man kein Geld aus Gold und Silber. Und deshalb kann er es nach Belieben und maßlos ausgeben.“[iv]

„Maßlos“ war das Schlüsselwort. Vieles von dem, was Mandeville über China schrieb, war fantasievoll, doch diese Beschreibung eines chinesischen Staates, der dieselben monetären Machenschaften betreibt, die wir heute sehen, klingt glaubwürdig.

Über tausend Jahre später, und im Echo des chinesischen fliegenden Geldes, drehte sich eine der Debatten zwischen der Deutschen Historischen Schule der Ökonomen und der Österreichischen Schule um das Recht, das Tauschmittel zu bestimmen. Angeführt von Georg Knapp, der 1905 die Staatliche Theorie des Geldes veröffentlichte, die 1926 als The State Theory of Money ins Englische übersetzt wurde, vertrat die deutsche Schule die Auffassung, Geld sei Sache des Staates, während die Österreicher argumentierten, es sei Angelegenheit der Wirtschaftsakteure, die Geld als Tauschmittel verwenden.

Indem die Österreicher argumentieren, das Tauschmittel sei Sache seiner Nutzer, gehen sie von der Grundannahme aus, dass es nicht Aufgabe des Staates ist, seine gesetzgeberische Macht zu nutzen, um die Grundlage des Tauschmittels zu bestimmen. Ein Beleg für diese Argumentation findet sich im Missbrauch der Befugnis, Banknoten und andere Schuldverschreibungen als Geldersatz auszugeben, ohne das Geld selbst zu besitzen. Der wiederholte Zusammenbruch ungedeckten „fliegenden Geldes“ von 807 n. Chr. bis heute zeugt von diesem Betrug, den der Staat an seinem Volk begeht. Dennoch handelt es sich um ein kompromissloses Argument, das bei konsequenter Weiterführung in die Sackgasse führen kann. Wir müssen das gesamte Thema Geld und Kredit aus einer praktischen Perspektive betrachten.

Die Asketen der Österreichischen Schule argumentieren, der Staat solle keine Rolle bei der Bestimmung des Wertes umlaufender Kredite spielen, und wie oben erwähnt, spricht die Geschichte für sie. Unter modernen Bedingungen hat sich der Kredit jedoch zu einem hochentwickelten System entwickelt, das es ermöglicht, Transaktionen reibungslos abzuwickeln, ohne dass sich die Nutzer darüber Gedanken machen. Zu einer Situation zurückzukehren, in der der Staat keinen monetären Standard für Kredite bereitstellt, wäre ein Rückschritt. Wie kämen wir ohne Dollar, Pfund, Euro oder Yen zurecht? Könnten wir unsere täglichen Geschäfte wirklich in Gewichtseinheiten Gold oder in Bruchteilen von Bitcoin abwickeln?

Unmöglich ist es nicht, doch die Erfindung und Verwendung von Währungseinheiten als Geldsubstitute hat sich in den vergangenen Jahrhunderten bewährt, weil sie einen nachgefragten Zweck erfüllen. Das Problem ist der systematische Missbrauch eines auf Kredit beruhenden Geldsystems. Und es gibt kein besseres Beispiel für diesen Missbrauch als die allmähliche Loslösung staatlich ausgegebener Geldsubstitute, die nach dem Ersten Weltkrieg mit der Federal Reserve unter dem Vorsitz von Benjamin Strong begann. 

Dieser Missbrauch führte zum Ansturm auf die Goldreserven, der in den späten 1960er-Jahren im Scheitern des Londoner Goldpools gipfelte, und 1971 zur Aussetzung des Abkommens von Bretton Woods. Um den jüngsten einer langen Reihe staatlicher Betrügereien zu vertuschen, startete das US-Finanzministerium eine Propagandakampagne, um uns alle davon zu überzeugen, dass sein Dollar das Gold als Geld ersetzt habe. Das ist eine bewusste Unwahrheit.

Wer die Tatsachen betrachtet, kann nur zu dem Schluss kommen, dass die Banknoten der Fed und ihre Verbindlichkeiten gegenüber den Geschäftsbanken Kredit sind, für den die Fed in vollem Umfang haftet. Diese Schuld gegenüber der Öffentlichkeit ist in der Bilanz der Fed eindeutig als Verbindlichkeit verbucht. Ohne die Verpflichtung, für eingereichte Noten und Bankreserven Gold auszuzahlen, könnte man leicht meinen, dass diese Verpflichtung zwar auf dem Papier besteht, in der Praxis aber nicht.

Diese Überlegung überzeugt Ökonomen, darunter viele Nachfolger der Österreichischen Schule, die es besser wissen müssten, davon, dass heute irgendwie alles anders sei. Sie zeigen damit jedoch lediglich ein bedauerliches Unverständnis für den klaren Unterschied zwischen körperlichem Geld und unkörperlichem Kredit, wobei moderne Währungen eindeutig zu Letzterem zählen. 

Den Wert des Kredits verankern

Hinsichtlich des Wertes besteht ein grundlegender Unterschied zwischen einer nationalen Währung und Gold. Der Wert einer nationalen Währung drückt sich in ihrer Funktion als Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen in ihrem Rechtsraum aus, während der Wert von Gold und seinen glaubwürdigen Substituten international ist.

Bei seiner Propagandamission, das Gold durch den Dollar zu ersetzen, nutzte das US-Finanzministerium dessen universelle Akzeptanz bei der Preisbildung für Rohstoffe und der Abwicklung des internationalen Handels. Zugunsten der Kampagne wirkte, dass alle, die den Dollar verwendeten, dies taten, ohne sich Gedanken über seinen Wert zu machen, und daher kaum in der Lage waren, die Folgen der Aufgabe des Goldes als Wertmaßstab für Kredit zu verstehen. Die Vorstellung, dass der Dollar oder auch jede andere Währung das Gold als Maßstab ersetzt, an dem aller andere Kredit gemessen wird, trifft nur für ein inländisches Publikum zu und hängt vollständig vom Glauben seiner Nutzer ab.

Neben seiner Internationalität ist der oberirdische Goldbestand ungefähr im Gleichklang mit der Weltbevölkerung gewachsen, sodass sein Angebot weder inflationär noch deflationär wirkt. Bei den Fiat-Währungen handelt es sich heute um „fliegendes Geld“, das nur Kredit sein kann. Geld in Form von Goldmünzen zirkuliert kaum noch, und die gesamte Wirtschaft dreht sich um Kredit. Und heute sind sogar Silber- und Kupfermünzen zu metallischem Schrott entwertet worden. Um ihren Fortbestand zu sichern, müssen Währungen bei ihren Emittenten frei gegen körperliches Geld, also Gold, eintauschbar sein.

Natürlich ist der Grund, warum Regierungen die Disziplin eines Goldstandards ablehnen, genau derselbe wie bei Kaiser Hien-Tsung der Tang-Dynastie – insofern nichts Neues. Die „ungeheuerliche“ Münzverschlechterung, die Sir John Mandeville mehr als fünf Jahrhunderte später festhielt, ist eine Steuer, die dem Volk schmerzlos entzogen wird. Vergessen Sie eigennützige Regierungsstatistiken: Betrachten Sie einfach die wachsenden Haushaltsdefizite, an denen praktisch jede Regierung ihre Freude hat – darauf kommt es tatsächlich an, denn es ist Währungsentwertung, ein Prozess, der anhält, bis die Menschen bemerken, dass das allgemeine Preisniveau zu steigen scheint, weil die Kaufkraft der Währung sinkt.

Sie betrifft zwei Gruppen unterschiedlich. Ausländische Händler, die in ihrer eigenen Währung bilanzieren, halten eine andere Währung nur zu Zwecken der Handelsliquidität und zur Spekulation gegen ihre eigene Währung. Sie sind daher die Ersten, die eine Währung verkaufen, wenn ihr Vertrauen in sie schwindet. Die zweite Gruppe sind die inländischen Nutzer, die unter der Entwertung zwar leiden, sie aber meist erst spät erkennen.

Der Wert des Dollars an den Devisenmärkten wird daher zunächst von ausländischen Einflüssen bestimmt. Die Aufgabe der an den Märkten ordnungsgemäß gebildeten Zinssätze besteht darin, Ausländer für ihre Einschätzung der künftigen Kaufkraft der Währung zu entschädigen. Sie besteht nicht darin, die Erwartungen in der heimischen Wirtschaft zu steuern. Zentralbanken sind ihrer Natur nach nicht in der Lage, Zinssätze zu steuern, und nehmen ohnehin die falsche Gruppe ins Visier. Wenn man dies versteht, wird der Fehler offensichtlich, auf inländische Erwägungen einzugehen, die Ökonomen und politischen Entscheidungsträgern stets am wichtigsten sind.

Ohne die Bindung ihres Wertes an das Gold wird der Dollar instabil. Im Laufe eines Jahrhunderts wurden Ausländer dazu verleitet, enorme Mengen an Dollar-Krediten anzuhäufen, weit mehr, als sie für Handelszwecke benötigen. Zu den rund 33 Billionen US-Dollar, die das US-Finanzministerium als in ausländischem Besitz befindlich erfasst, kommen Devisen-Dollarverbindlichkeiten bei Banken außerhalb der USA in Höhe von weiteren 85 Billionen US-Dollar sowie weitere 10 Billionen US-Dollar an Eurobonds. Mit über 120 Billionen US-Dollar, die auf den Finanzmärkten lasten, ist das mehr als das Vierfache des US-BIP. 

Offensichtlich wird uns der Begriff „flying money“ („fliegendes Geld“) wieder einholen. Durch das Zusammenspiel von unproduktiven Schulden, Schuldenfallen, die für die USA und andere G7-Regierungen zugeschnappt sind, und einer heraufziehenden Rezession, die zu noch höheren Haushaltsdefiziten führt, wird das Vertrauen ausländischer Gläubiger in den Wert des Fiat-Dollars mit Sicherheit untergraben. Die einzige Möglichkeit, diese nahende Katastrophe abzuwenden, besteht darin, den Dollar wieder an einen glaubwürdigen Goldstandard zu binden.

Dies ist aus folgenden Gründen unwahrscheinlich:

Das wahrscheinlichste Ergebnis ist, dass angesichts einer schuldenbedingten Rezession der Weltwirtschaft, einer raschen Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der US-Regierung, explodierender Haushaltsdefizite und zunehmend offensichtlicher G7-Schuldenfallen das gesamte dollarbasierte Währungssystem vor einer existenziellen Krise steht.

Der Weg zurück zum Geld

Der Dollar hat sich so sehr auf seinen Fiat-Status festgelegt, dass ein Zusammenbruch seiner Kaufkraft unvermeidlich erscheint. Seit 1971 hat er, gemessen in echtem Geld, nämlich Gold, bereits über 98 % seiner Kaufkraft verloren, und das trotz der Versuche des US-Finanzministeriums, das Gold aus dem globalen Währungssystem zu tilgen.

Die Bewertung des Dollars gegenüber anderen Währungen ist derart, dass er zwar voraussichtlich erheblichen Schwankungen unterliegen wird, aber alle anderen Fiat-Währungen mit nach unten ziehen wird, die keine glaubwürdigen Goldstandards einführen. Die Methoden, mit denen Goldstandards eingeführt werden können, sind ein eigenes Thema, doch es ist möglich, wenn man entschlossen Haushaltsdefizite beseitigt und der Staat sich so weit wie möglich aus der Wirtschaft zurückzieht und sie den freien Märkten überlässt.

Die Anzeichen deuten darauf hin, dass die Rückkehr zum Geld von Russland angeführt wird, dessen hochrangige Wirtschaftsberater von Präsident Putin, insbesondere Sergei Glasjew, bereits in diese Richtung drängen. Außerdem versuchte Russland im vergangenen August beim BRICS-Gipfel in Johannesburg erfolglos, eine goldgedeckte Handelswährung auf die Tagesordnung zu bringen, was offenbar von Indien und China blockiert wurde. Doch Russland übernimmt in drei Wochen den BRICS-Vorsitz und wird die Tagesordnung bestimmen.

Mit einer Schuldenquote von etwa 20 % des BIP, einer starken Exportposition und einem Einkommensteuersatz von 13 % ist Russland gut aufgestellt, um den Rubel wieder an einen Goldstandard zu binden. Das größte Hindernis sind die wirtschaftlichen Folgen für China, das stark vom Exporthandel abhängig ist, auch wenn es langfristig plant, weniger von Exporten nach Amerika und Europa abhängig zu sein. Das braucht jedoch Zeit, und diese wird aufgrund der wirtschaftlichen Misswirtschaft der USA zu einem knappen Gut.

Zweifellos beobachtet China die Entwicklung des Dollars aufmerksam und ist bereit, sich vor den Folgen zu schützen, indem es den Yuan an den Goldstandard bindet. Es möchte jedoch nicht als Auslöser einer Dollarkrise gelten. 

Die eigentlichen Leidtragenden des Dollarstandards sind die Schwellenländer, deren Währungen vergleichsweise wenig Glaubwürdigkeit besitzen und in engen Märkten gehandelt werden. Gewiss haben ihre Regierungen die Lage nicht verbessert, denn sie haben die Werte ihrer Währungen durch große Dosen an Misswirtschaft und oft auch Korruption belastet. Darüber hinaus sind sie in früheren Dollarkrediten über den IWF gefangen, die fehlinvestiert wurden und zurückgezahlt werden müssen. Und die Zeiten, in denen ihre Politiker auf Auslandshilfe angewiesen waren, von der ein Großteil in die eigenen Taschen floss, sind vorbei. Und in Nairobi bestätigte die russische Botschaft, dass eine neue, goldgedeckte Handelswährung für den Zahlungsausgleich auf der Agenda der BRICS stehen werde.

Zwei Männer, die sich vor Flaggen die Hand geben

Automatisch generierte Beschreibung

Die Bitcoin-Illusion

Dass Währungen zunehmend entwertet werden, ist für Spekulanten und Kleinanleger so offensichtlich, dass sie von der Mathematik hinter Bitcoin schlicht geblendet sind. Am leichtesten lässt sich nachvollziehen, dass der Wert eines Geldes, das sich nicht über eine bestimmte Grenze hinaus ausweiten lässt, gemessen in einer sich rasch ausweitenden Währung zwangsläufig steigt. Das hat Anhänger dazu geführt, Preise von 250.000 US-Dollar und mehr vorherzusagen. Wer würde da nicht gern daran glauben?

Abgesehen von der Streitfrage, ob Bitcoin den Status von Geld hat oder jemals haben wird: Fast alle Beteiligten treiben den Kurs nach oben, weil sie auf enorme Gewinne hoffen, und zwar, man ahnt es, in Dollar oder in ihrer eigenen Währung. Alle behaupten, es nehme dem Staat die geldpolitische Initiative und gebe sie dem Volk zurück, wo sie hingehöre. Tatsächlich spekulieren sie jedoch nur auf Gewinn und wollen Bitcoin nicht halten, um damit zu bezahlen, wenn einst eine gesetzlose Nachfolgeordnung an die Stelle unserer gestörten Welt tritt.

Wie die Ökonomen, die Geld und Kredit nicht unterscheiden, scheinen auch Bitcoin-„Hodler“ zu glauben, Geld und Kredit seien dasselbe. Angeblich mache dies Bitcoin zu einem besseren Wertspeicher als Gold, dessen Menge durch den Abbau zunimmt. Doch wenn in ihrem Schlaraffenland das weltweit umlaufende Zahlungsmittel auf 21.000.000 Bitcoin begrenzt ist, deren Wert nach dem Entwurf weiter steigen soll, kommt die Kreditschöpfung nahezu zum Erliegen. Die Welt würde zu den feudalen Verhältnissen zurückkehren, die bestanden, bevor Kredit zur Finanzierung der industriellen Revolution zur Verfügung stand.

Bitcoin ist weder Ersatz für Gold noch Konkurrent um den Status als Geld. Die Anhänger der Bitcoin-Illusion verkennen die Bedeutung der Preisstabilität, die nur aus Kredit entsteht, dessen Wert fest an Gold gebunden ist. Zudem übersehen sie, dass Gold überall als Geld gilt, während Bitcoin nur unter seinen gewinnorientierten Anhängern dafür gehalten wird. 

Geld ist und war schon immer metallisches Gold, Silber und Kupfer. Und der einzige praktikable Währungsstandard ist das eine Metall, das fast keinen anderen Nutzen hat als den eines Wertspeichers: Gold.


[i] @MacleodFinance

[ii] Ein Beispiel war die schottische Aufklärung, die auf die Einführung von Kontokorrentkrediten durch die Royal Bank of Scotland in den 1720er-Jahren folgte. Sie löste eine kommerzielle Revolution aus, die Wohlstand schuf, gefolgt von der Blüte von Burns, Hume und Smith.

[iii] Siehe HD Macleod, The Theory of Credit, Kapitel 1, 11.

[iv] Ebd.

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