Es wirkt fast, als seien Währungen darauf angelegt, Sie zu verwirren. Mitunter belügen sie Sie sogar. Nehmen Sie das Pfund Sterling: Jede Note zu 5, 10, 20 und 50 Pfund sichert Ihnen, dem geschätzten Besitzer, gnädigerweise das Recht zu, sie einzulösen gegen … 5, 10, 20 beziehungsweise 50 Pfund. Entweder steckt hier ein umständliches „Ich gebe es dir, damit du es mir zurückgeben kannst“-Manöver dahinter, oder jemand lügt.
Nun, diese Merkwürdigkeit und vieles mehr klärt sich auf, wenn man die Entwicklung der Währungssysteme der vergangenen zwei Jahrhunderte nachzeichnet. Und wie sich zeigt, ist diese Geschichte weit spannender, als gemeinhin angenommen wird (man denke eher an einen Politthriller als an ein Wirtschaftslehrbuch!). Ohne weitere Umschweife präsentieren wir daher eine Geschichte der Wechselkursregime von 1821 bis heute.
Klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild und/oder verwenden Sie Strg+Plus (auf dem Mac ⌘+Plus):
Unser Dank gilt greshams-law.com (Koproduzent), dem IWF (viele Quellen), Jim Trott, Eric Rauchway / Dartmouth, eh.net (viele Quellen) und der St. Louis Fed.