Dollar-Bullen leben gefährlich

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Angesichts einer moderaten Erholung des Dollars wurden Edelmetalle an den Papiermärkten abverkauft. Im europäischen Handel notierte Gold heute Morgen bei 1.823 US-Dollar, das sind 42 US-Dollar weniger als zum Schlusskurs vom vergangenen Freitag; Silber lag bei 21,20 US-Dollar, 75 Cent niedriger als vor einer Woche.

Aus technischer Sicht wirkt die Konsolidierung des Goldpreises seit dem 1. Februar wie ein normaler Rücksetzer in einem fortdauernden Bullenmarkt, bei dem der Goldpreis zurückkommt, um seine wichtigen gleitenden Durchschnitte zu testen. Und für Liebhaber der Fibonacci-Verhältnisse: Der Preis hat 62 % des Anstiegs vom Tiefpunkt im vergangenen November korrigiert. Das ist erwähnenswert, da Händler diese technischen Faktoren als Orientierung nutzen.

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Für Hedgefonds ist der Dollar im Rahmen eines Pairs Trade das Handelsgegenstück zu Gold, und die nächste Grafik zeigt seinen handelsgewichteten Index.

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Um weiter voranzukommen, muss die Rally des handelsgewichteten Index die Widerstandsmarke bei 105 überwinden, an der dieser Index bereits mehrfach gedreht hat. Derzeit gehen Händler davon aus, dass die Inflation weiterhin ein Problem bleibt, da die Erzeugerpreise fester ausfielen als erwartet. Es ist die Rede von einer Anhebung des Leitzinses der Fed (Fed Funds Rate) um 50 Basispunkte bei der nächsten FOMC-Sitzung.

An den aktuellen Märkten vertreten Händler mehrheitlich die Ansicht, ein starker Dollar sei stets das Spiegelbild eines schwachen Goldpreises. Die nächste Grafik zeigt, dass die Korrelation mal positiv und mal nicht positiv ist.

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Derzeit ist die Korrelation positiv. Gemessen am Open Interest an der Comex sind Gold und Silber jedoch so überverkauft, wie es nur geht.

 

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