Die Kunden von Goldmoney Wealth waren in dieser Woche bei allen Edelmetallen Nettoverkäufer, wobei Gold zur Gewinnmitnahme verkauft wurde. Die Kunden bevorzugten Tresore in London, Zürich und Singapur und zeigten eine geringere Präferenz für die Tresore in Hongkong und Toronto.
Der Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung der Fed war in dieser Woche Gegenstand intensiver Debatten, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im März fast über Nacht von 37 % auf 82 % stieg. Die Persönlichen Konsumausgaben (PCE), ein von der Fed bevorzugter Konjunkturindikator, lagen bei 1,9 % – dem höchsten Stand seit 2012 –, was die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung während der zweitägigen Sitzung bis zum 15. März erhöhte. Der US-Dollar-Index stieg angesichts des Optimismus bezüglich einer Zinserhöhung auf ein Siebenwochenhoch, woraufhin Gold auf 1.237 $ fiel, nachdem es zuvor in der Woche mit 1.260 $ ein Dreieinhalbmonatshoch erreicht hatte.
Präsident Trump hielt am Mittwoch eine Rede vor dem Kongress, bei der der Markt nach Hinweisen suchte, wie er seine früheren Versprechen umsetzen will. Die Märkte wurden nicht enttäuscht und reagierten offensichtlich positiv auf die Ankündigung von Infrastruktur- und Militärausgaben in Höhe von 1 Billion $ sowie auf eine Gesundheitsreform und Steuersenkungen für Privatpersonen und Unternehmen. Trumps wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik stärkt zusätzlich das Argument für eine Zinserhöhung in zwei Wochen.
Alle Metalle notierten niedriger: Silber erreichte ein Hoch von 18,47 $, bevor es auf 18,24 $ zurückfiel, Platin erreichte 1.047,80 $ und Palladium stieg über die Marke von 780 $; beide Platingruppenmetalle gaben anschließend jedoch wieder nach. Platin gab seine Gewinne ab und fiel auf die Marke von 1.000 $ zurück, und Palladium sank auf 775 $.
„Gold und Silber notieren zwar niedriger, aber eher verhalten“, sagte Rachel Stonier, Dealing Managerin bei Goldmoney Wealth. „Händler nutzen Metalle weiterhin als sicheren Hafen und suchen Schutz vor einer möglichen Korrektur am Aktienmarkt oder einem Schwarzen-Schwan-Ereignis, das den Anlegern weiterhin im Hinterkopf bleibt. Zudem verleihen die politischen Spannungen in der Eurozone den Edelmetallen weiterhin ihren Glanz.“
Die französischen Wahlen und die Diskussion über einen möglichen EU-Austritt veranlassen Anleger, Schutz zu suchen, während die rechtspopulistische PVV unter Geert Wilders in den Umfragen zur niederländischen Parlamentswahl am 15. März deutlich in Führung liegt. Die Nominalrenditen zweijähriger niederländischer und deutscher Anleihen liegen deutlich im negativen Bereich, was europäische Anleger dazu veranlassen könnte, ihre Allokation in Gold zu erhöhen.
Trotz großer Bewegungen blieben alle Metalle diese Woche relativ verhalten. Nur Silber verzeichnete einen Gewinn und stieg um 1,1 %, während Palladium um 0,1 % nachgab, Gold um 0,6 % fiel und Platin einen Verlust von 1,1 % erlitt.
02.03.17 16:00 Uhr – Gold: 1.241,66 $; Silber: 18,34 $; Platin: 999,85 $; Palladium: 776,21 $. Gold-Silber-Verhältnis: 67,70.
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Über die Tresorbetreiber von Goldmoney, die keine Banken sind, können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. Goldmoney arbeitet mit Brink’s, Loomis International (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.
Goldmoney hat derzeit weltweit über 25.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1,6 Milliarden US-Dollar.
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