Die Streiks in Südafrika bestimmten in dieser Woche die Nachrichten am Edelmetallmarkt, da zunächst kein Ende der lang anhaltenden Streiks in Sicht schien. Auch die Goldbullen kehrten an den Markt zurück. Im Mittelpunkt des Interesses der GoldMoney-Kunden standen diese Metalle jedoch nicht; sie wandten sich stattdessen dem Silber zu.
Roland Khounlivong, Leiter Handel und Abwicklung beim britischen Unternehmen GoldMoney, erklärte: „Der Goldpreis stieg in dieser Woche, da einige der Bullen angesichts der eskalierenden Gewalt im Irak und auf der Suche nach Schnäppchen zu den niedrigsten Preisen in diesem Jahr an den Markt zurückkehrten. Unsere Kunden folgten dem Trend nicht, sondern nahmen Gewinne bei Gold mit, und wir verzeichneten aufgrund des vergleichsweise niedrigen Preises ein starkes Interesse an Silber.
Die Kursgewinne von Platin und Palladium in dieser Woche schmelzen dahin, insbesondere bei Palladium, das auf die Befürchtung hin zugelegt hatte, der Streik in Südafrika sei weit von einer Lösung entfernt. Die heutige Meldung, dass eine grundsätzliche Einigung erzielt wurde, ist der Auslöser für den Preisrückgang.
In dieser Woche kauften GoldMoney-Kunden etwas Platin, bei insgesamt steigenden Handelsvolumina, die gegenüber der Vorwoche um 24 % zulegten. Dies ist eine anhaltende Aktivität, die wir seit einigen Wochen nicht mehr gesehen haben, und sie folgt auf den Anstieg der Handelsaktivität um 46 % in der letzten Woche gegenüber der Woche davor. Zudem stieg die Zahl der Käufer im Vergleich zu den Verkäufern um 15 %, da die Kunden ihre abwartende Haltung aufgaben.
Geografisch setzt sich der Fluss von West nach Ost weiter fort: Die meisten neuen Silberaufträge gehen an unseren Malca-Amit-Tresor in Singapur, während Gold aus der Schweiz verkauft wird.
In der kommenden Woche steht der „Quadruple Witching“ an, und auch die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) am 18.ten Juni könnte für weitere Volatilität sorgen.“
16:00 Uhr, 12.06.14: Wochenentwicklung: Gold legte um 1,5 % auf 1.272,01 $ zu; Silber gewann 2,2 % auf 19,43 $; Platin stieg um 0,5 % auf 1.439,50 $, während Palladium um 1,3 % auf 824,80 $ fiel.
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GoldMoney unterhält Büros in London, Jersey und Hongkong. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Lagermöglichkeiten in Kanada, Hongkong, Singapur, der Schweiz und Großbritannien, die von den führenden Tresorbetreibern außerhalb des Bankensektors Brink's, Via Mat, Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics bereitgestellt werden.
Gold war historisch gesehen ein hervorragendes Mittel, um die Kaufkraft über lange Zeiträume zu erhalten. Beispielsweise benötigt man heute fast die gleiche Menge Gold, um ein Barrel Rohöl zu kaufen, wie vor 60 Jahren, was in starkem Kontrast zum Ölpreis in nationalen Währungen wie dem US-Dollar steht.
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