Dealing Desk: Keine Überraschung, keine Aktion

Kelly-Ann Kearsey und Geoffroy Buffetrille, Dealing Manager bei GoldMoney, sagen:

In dieser Woche haben Kunden ihre Edelmetalle über eine Vielzahl von Tresoren hinweg verkauft, wobei Singapur bei den Kaufaufträgen am beliebtesten war.

Wenn es keine Überraschung gibt, gibt es in der Regel auch keine Aktion. Gestern hat die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen wie von den meisten erwartet auf 0,25 % angehoben. Daher blieb eine spürbare Marktreaktion aus, trotz der erhöhten Volatilität am US-Aktienmarkt zu Wochenbeginn. Der VIX begann schließlich, zu seinem Mittelwert zurückzukehren, was darauf hindeutet, dass die Marktteilnehmer durchatmeten und es vielleicht Zeit ist, sich nach einer Weihnachtspause umzusehen.

Die wichtigste Aussage der Fed lautete „gradual adjustments in the stance of monetary policy“ („schrittweise Anpassungen der geldpolitischen Ausrichtung“). Dies wird als Signal verstanden, dass die Fed am Status quo festhält und die Zinsen schrittweise anheben wird, abhängig von der künftigen Stärke der US-Wirtschaft.

Trotz eines kurzen Anstiegs der Gold- und Silberpreise bewegten wir uns weiter innerhalb der Spanne von 18 Punkten der Vorwoche, bis der US-Markt heute eröffnete und Gold seine Unterstützung bei 1.050 USD/oz testete, wie schon zu Monatsbeginn. Dies hat auch zu einem Anstieg des Gold-Silber-Verhältnisses auf 76 geführt.

↓ Gold – Angesichts der Erklärung der US-Notenbank Federal Reserve haben viele Kunden das Gelbmetall verkauft, möglicherweise in Erwartung der anstehenden Zinserhöhung, um die Kurssprünge der früheren Wochentage zu nutzen.

↑ Silber, das volatilere Metall, verzeichnete diese Woche mehr Käufer, da es unter die psychologische Marke von 14,00 USD/oz gefallen ist und daher als Schnäppchen angesehen wurde.

↓ Platin und ↑ Palladium wurden diese Woche überwiegend von kleinen Kauf- und Verkaufsaufträgen getragen. In den Nachrichten: Die Fahrzeugverkäufe in China stiegen um knapp 20 %. Platin und Palladium werden häufig in Systemen zur Schadstoffminderung wie Autokatalysatoren eingesetzt und könnten dadurch zusätzliche Unterstützung erhalten.

Frohe Feiertage vom Handelsteam (Dealing Desk) – wir wünschen allen unseren Kunden ein erfolgreiches Jahr 2016

Wochenvergleich der Preisentwicklung
17.12.15, 16:00 Uhr. Gold fiel um 1,8 % auf 1.053,35 $, Silber sank um 3,2 % auf 13,74 $, Platin gab um 0,9 % auf 844,50 $ nach und Palladium stieg um 1,5 % auf 554,00 $. Gold-Silber-Verhältnis: 76
Ende
HINWEISE FÜR REDAKTIONEN
Weitere Informationen und Interviewtermine erhalten Sie bei Emily Cornelius, Communications & PR, Tel.: +1 647 499 6748, oder per E-Mail: Emily.Cornelius@GoldMoney.com

GoldMoney
GoldMoney ist einer der weltweit führenden Anbieter von physischem Gold, Silber, Platin und Palladium für private und gewerbliche Kunden und ermöglicht den Online-Kauf von Edelmetallen. Die benutzerfreundliche Website macht die Investition in Gold und andere Edelmetalle rund um die Uhr zugänglich.

Über die nichtbanklichen Tresorbetreiber von GoldMoney können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. GoldMoney arbeitet mit Brink's, Loomis International (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.

GoldMoney hat derzeit weltweit über 20.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1 Milliarde $.

GoldMoney wird von der Jersey Financial Services Commission reguliert und hält die Gesetze und Vorschriften Jerseys zur Bekämpfung der Geldwäsche ein. GoldMoney hat branchenführende Governance-Richtlinien und -Verfahren zum Schutz des Kundenvermögens etabliert, darunter unabhängige Prüfberichte alle drei Monate durch zwei führende Prüfungsgesellschaften.

Weitere Informationen:
Besuchen Sie Goldmoney.com oder sehen Sie sich unser Video online an

Zurück zu den Goldmoney Analysen