Dealing Desk: Gold rückt angesichts des Kurseinbruchs an den asiatischen Börsen wieder in den Fokus

Die Union aus Griechenland und Euro stand diese Woche möglicherweise am Abgrund, doch die Edelmetallmärkte reagierten auf die Lage eher zurückhaltend – bis die Probleme in Asien die Schlagzeilen erreichten.

Roland Khounlivong, Leiter Handel und Abwicklung bei GoldMoney, dem Online-Händler für Edelmetalle, sagte, Gold habe die Analysten überrascht: „Die Spannungen in Europa haben riskante Anlagen nach unten gedrückt. Obwohl man normalerweise erwarten würde, dass Gold aufgrund seines Werts als sicherer Hafen zulegt, gab es Anfang der Woche tatsächlich nach, wofür vor allem der starke US-Dollar verantwortlich war. Das hat sich nun jedoch mit den Vorgängen in Asien geändert. Gold ist von seinem Tiefstand von etwa 1.150 US-Dollar je Unze auf rund 1.163 US-Dollar gestiegen. Der Kurseinbruch an den chinesischen Börsen, der sich inzwischen in Asien ausbreitet, hat eine Reaktion des Westens ausgelöst.

Die technischen Probleme an der US-Börse gestern haben ebenfalls die Panik verstärkt und den Goldpreis gestützt, der innerhalb von 24 Stunden um 14 US-Dollar gestiegen ist. Die heutigen US-Arbeitslosenanträge fielen etwas schwächer aus, was einige weitere Schnäppchenjäger in den sicheren Hafen Gold getrieben hat. Wir erwarten jedoch, dass die Entscheidung am Sonntag der wichtigste Impulsgeber der kommenden Woche sein wird. Griechenlands Schicksal im Euro könnte am Montag interessante Reaktionen an den Märkten auslösen.

Die Kunden von GoldMoney standen Gold besonders positiv gegenüber, bei Platin gab es ein gewisses geringes Interesse. Das Gold-Silber-Verhältnis liegt bei 76, was zeigt, dass Silber im Vergleich ein echtes Schnäppchen ist.

Diese Woche haben wir mehr Interesse an unseren Tresoren in Großbritannien als üblich verzeichnet, während es in Singapur ruhiger war.“

Wochenvergleich der Preisentwicklung
09.07.15, 16:00 Uhr. Gold legt leicht um 0,02 % auf 1.163,26 $ zu, Silber verliert 1,66 % auf 15,36 $, Platin fällt um 5,09 % auf 1.021,74 $ und Palladium gibt um 8,21 % auf 637,97 $ nach.

 

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GoldMoney
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Über die nicht bankgebundenen Tresorbetreiber von GoldMoney können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. GoldMoney arbeitet mit Brink's, Loomis International (vormals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.

GoldMoney hat derzeit weltweit über 20.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1 Milliarde $.

GoldMoney wird von der Jersey Financial Services Commission reguliert und hält die Geldwäschegesetze und -vorschriften Jerseys ein. GoldMoney hat branchenführende Governance-Richtlinien und -Verfahren zum Schutz des Kundenvermögens eingeführt, darunter alle drei Monate ein unabhängiger Prüfbericht von zwei führenden Prüfungsgesellschaften.
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