Die Kunden von Goldmoney Wealth waren diese Woche Nettoverkäufer sämtlicher Edelmetalle, wobei Gold am aktivsten gehandelt wurde. Die Kunden bevorzugten Tresore in London und Singapur und zeigten eine geringere Präferenz für die Tresore in Zürich, Hongkong und Toronto.
Gold legte zu und behauptete sich am Ostermontag mit einem Schlusskurs von über 1.293 US-Dollar auf dem höchsten Stand seit fünf Monaten, da die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea den US-Dollar stark belasteten.
Politische Unruhen sorgten andernorts weiterhin für Unsicherheit: Am Sonntag findet die erste Runde der französischen Wahlen statt, und es wächst die Sorge, dass euroskeptische Kräfte in den Umfragen zulegen könnten. Der Aufruf der britischen Premierministerin Theresa May zu vorgezogenen Neuwahlen ließ das Pfund am Dienstag auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Monaten steigen, und der US-Dollar schwächte sich weiter ab. Gold erlebte eine unruhige Handelssitzung und fiel auf ein Wochentief von 1.278 US-Dollar, bevor es wieder auf 1.292 US-Dollar stieg. Den US-Aktienmärkten fehlt derzeit die Richtung, und schwächer als erwartete Arbeitsmarktdaten haben Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit des aktuellen Konjunkturzyklus ausgelöst. Da die Lage zunehmend unklar wird, könnte Gold glänzen, indem es das Vakuum der Unsicherheit füllt.
Globale Schlagzeilen haben auch die Preise anderer Edelmetalle beeinflusst, und der Markt scheint zwischen Käufen als sicherer Hafen und technisch bedingten Verkäufen hin- und hergerissen. Silber fiel von einem Fünfwochenhoch von 18,63 US-Dollar auf ein Einwochentief von 18,08 US-Dollar, da es kaum Kaufinteresse fand. Die Palladium-Anleger legten eine Pause ein, nachdem die Autoabsatzzahlen für März aus China und den USA unter den Markterwartungen lagen, während Platin zwischen einem Wochentief von 967 US-Dollar und einem Sechswochenhoch von über 990 US-Dollar schwankte. Die Edelmetallpreise blieben mit Ausnahme von Silber relativ stabil. Gold gab um 0,1 % nach, Platin legte um 0,6 % zu, Palladium verzeichnete einen Zuwachs von 0,7 %, und Silber fiel um 2,3 %.
20.04.17 16:00 Uhr – Gold: 1.283,40 US-Dollar; Silber: 18,07 US-Dollar; Platin: 978,68 US-Dollar; Palladium: 803,62 US-Dollar. Gold-Silber-Verhältnis: 71,03.
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Über die Tresorbetreiber von Goldmoney, die keine Banken sind, können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. Goldmoney arbeitet mit Brink’s, Loomis International (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.
Goldmoney hat derzeit weltweit über 25.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1,6 Milliarden US-Dollar.
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