Dealing Desk: Gold erlebt eine Achterbahnwoche

Es ging nach oben und wieder nach unten: Gold fuhr diese Woche Achterbahn, und bei GoldMoney verkauften die Kunden.

Kelly-Ann Kearsey, Dealing Manager bei GoldMoney, sagte: „Diese Woche stand ganz im Zeichen des Verkaufs. Das meiste Gold kam aus unseren Tresoren in der Schweiz und in Großbritannien, aber ungewöhnlicherweise wurde sogar in Singapur verkauft. Obwohl Silber in dieser Woche die schwächste Wertentwicklung zeigte, verzeichneten wir bei unseren Kunden die meiste Aktivität bei Gold, und das in einer Woche, die trotz der Osterfeiertage geschäftiger war als erwartet. Das könnte daran liegen, dass vor der Bekanntgabe der Entscheidung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (Federal Open Market Committee, FOMC) verkauft wurde, oder daran, dass der Goldpreis den höchsten Stand seit Februar erreicht hat und deshalb Gewinne mitgenommen wurden."

Die Grafik „Net USD Flows by Metal" (Netto-Mittelflüsse in USD nach Metall) zeigt, dass Gold Silber als meistverkauftes Metall der Vorwoche abgelöst hat:

Nach Metall: Gold, Silber

Alles dreht sich um die „US-Daten"
Der Goldpreis richtet sich laut Kelly-Ann weiterhin gebannt nach den US-Daten und der Verfassung der US-Wirtschaft: „Die Märkte taumeln von einer US-Datenveröffentlichung zur nächsten und suchen verzweifelt nach Orientierung. Gold stieg letzte Woche aufgrund der enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten. Das Protokoll der FOMC-Sitzung vom März deutete jedoch an, dass zwar weiterhin unklar ist, wann die Federal Reserve die Zinsen anheben könnte, mehrere Vertreter aber auf eine Anhebung im Juni drängten, was dem Dollar etwas Rückhalt gab. Neue Unterstützung für Gold könnte sich aus der anhaltenden wirtschaftlichen Lage in Griechenland und der Gefahr eines Euro-Austritts ergeben. Diese Situation bleibt also weiter zu beobachten.

Wie geht es weiter?
„Insbesondere der Montag wird ein geschäftiger Tag mit Zahlen aus den USA und China", sagt Kelly-Ann, „daher erwarten wir, dass sich der Markt auch in der nächsten Woche auf Daten konzentriert, die Anzeichen dafür liefern, ob die US-Wirtschaft weiter vorankommt und nicht zurückfällt."

Preisentwicklung im Wochenvergleich
09.04.15, 16:00 Uhr. Gold verlor 0,1 % auf 1.195,60 $, Silber verlor 2,2 % auf 16,23 $, Platin legte um 0,2 % auf 1.154,24 $ zu und Palladium stieg um 1,4 % auf 760,65 $.

 

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GoldMoney
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Über die nicht bankgebundenen Tresorbetreiber von GoldMoney können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. GoldMoney arbeitet mit Brink's, Loomis Internation (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.

GoldMoney hat derzeit weltweit über 20.000 Kunden und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1 Milliarde $.

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