Dealing Desk: Gold durch US-Daten und stärkeren US-Dollar gebremst

Die Kunden waren diese Woche Nettokäufer von Gold und Silber und nutzten die niedrigeren Preise infolge der FOMC-Ankündigung vom vergangenen Freitag.

Im Wochenvergleich verzeichneten wir weiterhin ein hohes Auftragsvolumen, darunter auch Aufträge mit höherem Volumen. Die Kunden von Goldmoney Wealth bevorzugten diese Woche die Tresore in London, der Schweiz und Singapur, während die Tresore in Hongkong und Kanada weniger gefragt waren.

Kelly-Ann Kearsey, Dealing Manager bei Goldmoney Wealth, erklärte, im Mittelpunkt dieser Woche habe die Erklärung der Fed gestanden, die als restriktiv im Ton ("hawkish") interpretiert wurde. Daraufhin gaben die Edelmetallpreise nach, und Gold erreichte am Mittwoch ein Zweimonatstief. Der Preisrückgang wurde zusätzlich durch einen festeren US-Dollar begünstigt; der Dollar-Index erreichte ein Dreiwochenhoch, nachdem die veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet ausgefallen waren.

Die Preise begannen sich heute Nachmittag britischer Zeit zu erholen, als die ISM-Daten für das verarbeitende Gewerbe veröffentlicht wurden. Erwartet worden war ein unveränderter Wert von 52,2; er sank jedoch auf 49,4, was auf mehr Unterstützung für die Edelmetalle hindeutet. Nach dieser Veröffentlichung sprang der Goldpreis auf ein Spot-Hoch von 1.315,06 US-Dollar je Unze, und Silber erreichte ein Spot-Hoch von 18,88 US-Dollar je Unze.

Der Markt blickt nun auf den US-Arbeitsmarktbericht (Nonfarm Payrolls) für August am Freitag. Fallen die Zahlen stark aus, könnte dies die Erwartungen des FOMC hinsichtlich einer Zinserhöhung stützen; schwächer als erwartete Zahlen könnten den Metallen hingegen zusätzliche Unterstützung geben.

Angesichts des Preisrückgangs schnitt Silber im Wochenvergleich besser ab als die anderen Metalle und legte beim Spotpreis um 1,1 % zu. Dadurch ist das Gold-Silber-Verhältnis auf 70 gesunken.

01.09.16 16:00 Uhr. Gold fiel um 0,6 % auf 1.313,78 US-Dollar, Silber stieg um 1,1 % auf 18,79 US-Dollar, Platin sank um 2,9 % auf 1.046,80 US-Dollar und Palladium fiel um 2,9 % auf 662,00 US-Dollar. Gold-Silber-Verhältnis: 70

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Über die Tresorbetreiber von Goldmoney, die keine Banken sind, können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. Goldmoney arbeitet mit Brink’s, Loomis International (ehemals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.
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