Dealing Desk: Die Attraktivität von Gold als sicherer Hafen schwindet, da die Marktängste nachlassen

Die Kunden von Goldmoney haben diese Woche per Saldo alle Edelmetalle verkauft, wobei Silber am stärksten gehandelt wurde. Die Kunden bevorzugten die Tresore in Zürich, Singapur und London und zeigten weniger Präferenz für die Tresore in Toronto und Hongkong.

Gold gab diese Woche nach, da der US-Dollar sich festigte und die Aktienmärkte aufatmeten. Die Aussage von James Comey dämpfte die Marktängste, die EZB beschloss, ihren Leitzins unverändert zu lassen, und deutete an, das Anleihekaufprogramm künftig möglicherweise zu verlängern, während der Brexit aufgrund des Ergebnisses der britischen Parlamentswahl weiterhin am 19. Juni beginnen soll.

Gold startete mit 1.270 US-Dollar in die Woche und gab allmählich nach, bis schwächer als erwartet ausgefallene Einzelhandels- und Verbraucherpreisdaten aus den USA das Metall auf 1.281 US-Dollar trieben; anschließend fiel Gold jedoch aufgrund des restriktiven Tons der FOMC nach deren Zinserhöhung auf 1.253 US-Dollar.

Auch Silber erlebte eine turbulente Woche; das Metall startete bei 17,27 US-Dollar, gab nach, stieg nach der Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten auf 17,37 US-Dollar und fiel dann auf 16,65 US-Dollar. Platin stieß bei rund 950 US-Dollar an eine Obergrenze, bevor es um 30 US-Dollar fiel, während der Palladiummarkt von geringer Liquidität und angespannten Handelsbedingungen geprägt war. Das Metall erreichte 856 US-Dollar, sprang dann auf ein 16-Jahres-Hoch von 915 US-Dollar und fiel anschließend um 30 US-Dollar.

Mit Ausnahme von Palladium, das um 2,4 % zulegte, verzeichneten die Edelmetalle diese Woche Verluste: Platin fiel um 3,0 %, Gold sank um 2,9 %, und Silber verbuchte mit 5,1 % den größten Verlust.

14.06.17 16:00 Uhr – Gold: 1.255,22 US-Dollar; Silber: 16,77 US-Dollar; Platin: 922,96 US-Dollar; Palladium: 859,62 US-Dollar; Gold-Silber-Verhältnis: 74,84


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Über die nicht-bankenbasierten Tresorbetreiber von Goldmoney können physische Edelmetalle weltweit außerhalb des Bankensystems gelagert werden, und zwar in Großbritannien, der Schweiz, Hongkong, Singapur und Kanada. Goldmoney arbeitet mit Brink’s, Loomis International (vormals Via Mat), Malca-Amit, G4S und Rhenus Logistics zusammen. Die Lagergebühren sind äußerst wettbewerbsfähig, und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich das Metall liefern zu lassen.
Goldmoney hat derzeit über 25.000 Kunden weltweit und verwahrt in den Tresoren seiner Partner Edelmetalle im Wert von über 1,6 Milliarden US-Dollar.
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