Es konnte niemals einen einfachen Aphorismus geben, der die Schriften Says erfasst, dessen Traité zu seinen Lebzeiten sechs Auflagen erreichte und sich fortlaufend erweiterte, während seine sorgfältig begründete Analyse sich weiterentwickelte.
Es besteht kein Zweifel, dass Keynes’ Ablehnung der einfach begründeten und unwiderlegbaren Theorien von Jean-Baptiste Say unmittelbar für die heutigen wirtschaftlichen und monetären Verhältnisse verantwortlich ist. Nachdem die Neo-Keynesianer die Rolle der Ersparnisse und der freien Märkte geleugnet haben, haben sie die Ersparnisse als Quelle produktiven Kapitals durch reinen Inflationismus ersetzt und die freien Märkte durch staatliche Eingriffe, was zu staatlichen Monopolen und hinderlichen Vorschriften führt.
Wir betrachten die Aspekte von Says Erkenntnissen, die für unsere gegenwärtige Lage von Bedeutung sind, und zeigen die groben Fehler auf, die aus deren Leugnung durch das ökonomische Establishment entstanden sind, um unser Verständnis der aktuellen Lage sowie unserer wirtschaftlichen und monetären Aussichten zu vertiefen.
Einleitung
Das neokeynesianische Establishment, das für die Geldpolitik verantwortlich ist, hat ein Problem. Es muss ein stark wachsendes Staatsdefizit finanzieren, und das hat für es oberste Priorität. Im Wesentlichen gibt es neben Steuern zwei Finanzierungsquellen: den Einsatz von Ersparnissen und das Drucken von Geld. Woher dieses Geld stammt, ist nie wirklich klar: Stammt es aus Ersparnissen, lenken die Sparer Kapitalressourcen von privaten Akteuren zum Staat um, und das ist eine schlechte Nachricht für die produktive Wirtschaft, die Kapital benötigt. Stammt es nicht aus Ersparnissen, dann entsteht es durch die Ausweitung der Kreditvergabe durch die Banken und das Schattenbankensystem.Letzteres ist Geldmengenausweitung, auch als monetäre Inflation bekannt, und eine versteckte Steuer, die nationales Vermögen auf den Staat überträgt. Die Quelle dieser Finanzierung ist nicht die quantitative Lockerung (QE), allenfalls indirekt. QE richtet sich an Pensionsfonds, Versicherungsfonds und andere private Akteure der Anlagebranche, darunter Banken und ihre außerbilanziellen Geschäfte, mit der erklärten Absicht, diese Institute zu mehr finanzieller Risikobereitschaft anzuregen, indem sie die Erlöse in Unternehmensanleihen und Aktien reinvestieren. QE soll einen künstlichen Vermögenseffekt erzeugen und nicht den Staat finanzieren.
Wer geldpolitische Maßnahmen in diese getrennten Funktionen einsortiert, übersieht die Überschneidungen zwischen ihnen. Wenn beispielsweise ein Pensionsfonds QE-Mittel in eine Unternehmensanleihe investiert, die bereits am Sekundärmarkt gehandelt wird, kauft er sie von einem Verkäufer. Und dieser Verkäufer könnte den Erlös, um sein Anlagerisiko zu verringern, zur Zeichnung neuer US-Staatsanleihen verwenden.
Bis hierhin ist das normal. Und selbst die Neokeynesianer, die die Geldflüsse verfolgen, verstehen dies sicherlich. Doch sie haben ihre Lehrbücher seit den Lehren der 1970er Jahre, wenn nicht schon früher, nicht angepasst, um die verborgenen Folgen ihrer Geldpolitik zu berücksichtigen. Seitdem hat sich bei kontinuierlich sinkenden Zinsen jedoch Wichtiges verändert: Durch das Verhältnis zwischen echten Ersparnissen und monetärer Inflation bei der Staatsfinanzierung ist das Wachstum der Ersparnisse gewöhnlicher Amerikaner in Bankeinlagen und festverzinslichen Anleihen praktisch zum Erliegen gekommen. Stattdessen haben sich die Ersparnisse von verzinslichen Bankeinlagen und festverzinslichen Anleihen in Aktien verlagert. Übrig bleibt nur das organisierte Anlagemanagement, das Ersparnisse einsammelt und einen Teil davon in festverzinslichen Papieren wie Staatsschulden anlegt. Und nun bläht die monatliche QE von 120 Mrd. US-Dollar auch die Aktienallokation auf.
Faktisch können wir nun davon ausgehen, dass das Defizit der US-Regierung durch monetäre Inflation finanziert wird. Die Fed muss eine Blase und eine Anti-Blase jonglieren. Die Blase wurde bislang aufgeblasen: durch den Anstieg der Preise nicht festverzinslicher Finanzanlagen und die Verbreitung einer Wohlfühlstimmung in den Anlegerschichten. Die Anti-Blase ist der Zusammenbruch der Realwirtschaft, die unter anderem durch die monetäre Inflation und damit verbundene Faktoren überlastet ist. Wir sehen Aktien steigen und glauben deshalb, dass die guten Zeiten zurückkehren, sobald die gefürchteten Lockdowns enden. Das werden sie nicht. Beobachten Sie das Chaos in den globalen Lieferketten, das diese Woche durch die Blockade des Sueskanals noch verschärft wurde. Beobachten Sie die Insolvenzen von Fluggesellschaften, Hotels und Tourismusunternehmen. Beobachten Sie den fortschreitenden Zerfall der EU, bei der es zunehmend unwahrscheinlich aussieht, dass sie in absehbarer Zeit aus den Lockdowns der Pandemie herauskommt. Beobachten Sie die wachsende Zahl von Zahlungsunfähigkeiten und uneinbringlichen Forderungen, denen hoch verschuldete Banken verzweifelt auszuweichen versuchen. Beobachten Sie die Zombie-Unternehmen, die wichtigsten privaten Nutznießer sinkender Zinsen. Beobachten Sie den Abstieg redlicher freier Marktwirtschaft in Vetternwirtschaft. Beobachten Sie, wenn Sie können, dass das Gelddrucken die Lage verschlimmert, indem es die Währung verwässert, und dass es die Grundursache all dieser Probleme ist.
Die sich anhäufenden Folgen von Sozialismus, Geldentwertung und der intellektuellen Bankrotterklärung der Regierungen überall sind für jeden offensichtlich, der sie mit halbwegs klarem Verstand betrachtet. Und wer sie beobachtet hat, kann nur zu einem Schluss kommen: Die Welt wird aus der Pandemie nicht in ein staatlich gelenktes Schlaraffenland für alle hervorgehen. Im Zentrum der Katastrophe stehen das Fehlen von Ersparnissen und die fehlende Disziplin der Kapitalisten, diese zurückzuzahlen. Keynes’ Sparparadoxon, sein Wunsch nach der Euthanasie des Sparers, ist schließlich verwirklicht worden, ebenso wie Keynes’ Ersatz für ihn: die Bereitstellung von Geldkapital durch den Staat, nicht finanziert aus deklarierten Steuern, sondern durch heimtückisches Gelddrucken.
Die von Keynes erfundene Makroökonomie leugnet die Rolle der Ersparnisse als grundlegenden Bestandteil freier Märkte. Monetäre Inflation verbirgt die Folgen dieses Irrtums, bis sie uns plötzlich überfallen. Welche sind das? Sie lassen sich zusammenfassen in einem letztlichen Zusammenbruch sowohl der Blase bei den Finanzanlagen als auch der Kaufkraft des Geldes, dessen einzige Tugend das Vertrauen in den Staat und seine Finanzen ist.
Das Saysche Gesetz
Die Wurzel von Keynes’ Fehlvorstellung lag in seinem Wunsch, eine Rechtfertigung für den staatlichen Eingriff in die Wirtschaft zu schaffen. Dazu musste er den Kapitalismus der freien Märkte verwerfen und mit ihm den zentralen Grundsatz der klassischen Ökonomie, das Saysche Theorem. Dieses Problem beschäftigte ihn in den 1930er Jahren, und er konnte es nicht überzeugend ausräumen. Er musste es aber tun, damit seine 1936 veröffentlichte Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes einen scheinbaren Sinn ergab. In diesem grundlegenden Werk verwies er nur zweimal auf das Saysche Theorem, beide Male gleich zu Beginn der Allgemeinen Theorie, damit er seine These im weiteren Verlauf des Buches entfalten konnte.Keynes’ Argumentation ist ein Beispiel für die Bemühungen seiner Zeitgenossen, sich den Zwängen des Sayschen Theorems zu entziehen, um die Ökonomie über ihre klassischen Ursprünge hinauszuführen. Er greift die Theorie an, die er wie folgt beschreibt:
…das Saysche Theorem, dass der aggregierte Nachfragepreis der Produktion als Ganzes ihrem aggregierten Angebotspreis bei jedem Produktionsvolumen entspricht…[i]
Dabei missversteht er das Konzept. Beachten Sie, dass in Keynes’ beiläufiger Zurückweisung das zentrale Element der Arbeitsteilung fehlt, um das es im Kern geht: nämlich die Rolle des Geldes und insbesondere der Preise.
Jean-Baptiste Say hat das, was später mit seinem Namen verbunden wurde, nie in einem kurzen Aphorismus zusammengefasst. Stattdessen schrieb er ein Buch, das Traité d'Économie Politique, erstmals 1803 erschienen und in der sechsten Auflage fast doppelt so umfangreich. Seine Stärke bestand darin, die Prinzipien freier Märkte und soliden Geldes sowie die Gründe für den damit verbundenen wirtschaftlichen Fortschritt in einer für die lesende Öffentlichkeit zugänglichen Sprache zu beschreiben. Er erklärte sie im Zusammenhang mit den Individuen und ihrem Zusammenwirken und verachtete die Manipulation von Menschen zum Zweck des Social Engineering.[ii] Wie die Österreichische Schule, die später ab den 1870er Jahren im Gefolge Carl Mengers entstand, widerlegte er überzeugend die Arbeitskostentheorie und die mathematische Ökonomie. Murray Rothbard formulierte es so:
In einer überraschenden und scharfsinnigen Vorwegnahme moderner Kontroversen erklärt Say weiter, warum die logischen Schlussfolgerungen der ökonomischen Theorie verbal und nicht mathematisch sein sollten. Die immateriellen Werte der Individuen, mit denen sich die politische Ökonomie befasst, unterliegen einem fortwährenden und unvorhersehbaren Wandel: „Da sie dem Einfluss der Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen unterliegen, sind sie keiner strengen Bewertung zugänglich und können daher keine Daten für absolute Berechnungen liefern.“ Die Phänomene der moralischen Welt, so Say, unterliegen keiner strengen arithmetischen Berechnung.[iii]
Ein weiteres wichtiges Element, das Keynes ignorierte, war die Zeit. Ein Unternehmen muss Zahlungen leisten, bevor es verkauft. Es muss Materialien kaufen und die übrigen Produktionsfaktoren zusammenstellen. Es muss Lieferanten bezahlen, einschließlich des Erwerbs höherer Produktionsstufen; all das, bevor es auch nur eine einzige Produktionseinheit verkauft. Die heutigen Verkäufe mit dem heutigen Verbrauch gleichzusetzen, wie Keynes es zu tun schien, ist falsch, denn ein Unternehmen muss seine Beschäftigten bezahlen, bevor deren Produktion realisiert wird, und dafür benötigt es Geldkapital.
Wir können nicht wissen, wie viel Keynes tatsächlich gelesen hat, und Rothbard schrieb den zweiten Band seiner History of Economic Thought Jahrzehnte nach Keynes’ Allgemeiner Theorie. Doch Says Beobachtungen waren für Keynes offenkundig etwas völlig anderes und widerlegen alles, was aus seiner Ablehnung eines zum Eckpfeiler der Ökonomie freier Märkte gewordenen Grundsatzes folgte.
Das Konzept der Arbeitsteilung war nur ein Teil von Says Traité. Im Sayschen Theorem haben wir eine Binsenweisheit herausgelöst: Auf längere Sicht, und nicht auf die von Keynes unterstellte kürzere, muss es ein Gleichgewicht zwischen dem Produzierten und dem Verbrauchten geben, denn wir arbeiten mit unseren spezialisierten Fähigkeiten, um unseren Output zu maximieren und so die Güter und Dienstleistungen erwerben zu können, die wir brauchen und wünschen. Zu behaupten, wie Keynes es tat, dies sei dasselbe wie „dass der aggregierte Nachfragepreis der Produktion als Ganzes ihrem aggregierten Angebotspreis bei jedem Produktionsvolumen entspricht“, führt zu einem falschen Schluss, weil die maßgeblichen Faktoren übergangen werden. Im Zentrum von Says eigentlichem Argument stand, dass Nachfrageänderungen zu Überschüssen bei einigen Waren und zu Engpässen bei anderen führen, die sich, den Märkten überlassen, über den Preismechanismus selbst korrigieren. Deshalb ist es unsinnig, die Rolle von Geld und Preisen zu ignorieren. Ein Rückgang der Preise einiger Rohstoffe und Güter würde Arbeitslosigkeit verursachen, das liegt auf der Hand. Doch auf freien Märkten, sich selbst überlassen, würden die Arbeitslosigkeit und die andernorts entstehenden Chancen diese Lage im Laufe der Zeit stets korrigieren. Es gehört untrennbar dazu, wie sich freie Märkte weiterentwickeln, um den Bedürfnissen und Wünschen der Verbraucher gerecht zu werden.
Staatliche Eingriffe sind daher unerwünscht und unnötig und können nur die natürliche Tendenz des Marktes behindern, sich an eine sich ständig verändernde Lage anzupassen, was die notwendige Bedingung für Fortschritt ist. Indem Keynes das Saysche Theorem leugnete, führte er uns in die Irre, denn er behauptete, ein kurzfristiges Anpassungsproblem sei dasselbe wie ein absolutes.
Außerdem erfordert die Arbeitsteilung Kapitalressourcen, einschließlich der Arbeit selbst, ohne die sie ihr Potenzial nicht entfalten kann.
Als Mathematiker hatte Keynes kaum oder gar kein Verständnis für die deduktive, apriorische Theorie. Er zeigte eine Voreingenommenheit gegenüber dem „leistungslosen“ Einkommen der müßigen Reichen, die von den Zinsen auf ihr Kapital leben. Doch die Rolle der Ersparnisse hatte Say umfassend behandelt. Er erklärte, warum Kapital als Sparfonds auf natürliche Weise Zinsen abwirft. Kapital ist ein Werkzeug des Unternehmens und der Kalkulation, und Geld ist dabei die einzige Form von Kapital, deren Kosten auf diese Weise beziffert werden. So wie Waren einen Preis haben und die Arbeit ihren Lohn, ist die zeitweilige Nutzung von Kapital mit Kosten verbunden, und diese Kosten, der frei festgelegte Zins, sind ein integraler Bestandteil funktionierender Märkte.
Ersparnisse als Kapitalquelle werden von Unternehmern benötigt, die bereit sind, dafür höhere Gebote abzugeben, nachdem sie diese in ihren Geschäftskalkulationen veranschlagt haben und wissen, welcher Zinssatz für sie tragbar ist. Das ist nicht die wucherische Annahme, die Keynes offenbar unterstellte, nämlich dass gierige, arbeitsscheue Kapitalisten ihre Ausgaben zurückhalten und dadurch das Produktionspotenzial einschränken. Zudem hat Keynes’ mathematische Makroökonomie uns in eine Sackgasse geführt, deren Ende nun erreicht ist. Sein Sparparadoxon ist ein solcher Fall: Wer durch Sparen vom gegenwärtigen Konsum abzieht, hat weniger Konsum; also schaffe man das Sparen ab, um die Konsumnachfrage zu steigern. Einfach gesagt, das war das Niveau seines Denkens. Bei den Zinssätzen war es genauso. Doch Nullzinsen und an einigen Orten sogar negative Zinsen haben den Nutzen von Ersparnissen als Finanzierungsquelle für Unternehmen zerstört. Die Überzeugung, dass niedrigere Zinsen Produktion und Konsum anregen, hat sich als unzureichend erwiesen.
Stattdessen haben wir unbegrenzte Mengen an Fiatgeld, die im Laufe der Zeit die Kaufkraft der Währung ausgehöhlt haben. Warum also, da die Zentralbanken die Nullzinsen verbannt haben, sehen wir nicht, dass Keynes’ Vision Wirklichkeit wird?
Der grundlegende Irrtum der inflationären Finanzierung
In einer freien Marktwirtschaft, in der solides Geld als Vermittler der Arbeitsteilung dient, muss ein Teil des Konsums zurückgestellt werden, um eine der Formen von Kapital bereitzustellen, mit denen Unternehmen die Nachfrage der Verbraucher antizipieren können. Dies ist fester Bestandteil der Art und Weise, wie Märkte wirtschaftliche Ressourcen zuteilen. Entscheidend ist, dass die Quelle des Fortschritts der Menschheit im Aufschub eines Teils des Konsums liegt. Dies lässt sich anhand der Fakten belegen: Eine sparorientierte Volkswirtschaft, wie Deutschland und Japan in den Nachkriegsjahrzehnten und China heute, schafft Wohlstand für ihre Bürger, während Nationen, die das Sparen entmutigen und zerstören, unterdurchschnittlich abschneiden. Und hätten die Menschen in diesen Volkswirtschaften nicht Wege gefunden, die sparfeindliche Politik ihrer verschwenderischen Regierungen zu umgehen, hätten sie nicht mehr Fortschritt erzielt als jenes idealistische Leuchtfeuer für eingeschworene Sozialisten einer früheren Generation, die UdSSR.Alle Überlegungen und alle Belege zeigen uns, dass Sparen ein unverzichtbarer Bestandteil des wirtschaftlichen Fortschritts ist und sich nicht ohne unbeabsichtigte Folgen ersetzen lässt. Keynes’ Zurückweisung dieser Wahrheit ist allein dafür verantwortlich, dass die Lebensstandards verschwenderischer Nationen im Vergleich zu sparenden Nationen zurückgegangen sind. Heute hat sie dazu geführt, dass Amerika seine Macht gegenüber rivalisierenden, sparorientierten Nationen verliert. In nur drei Jahrzehnten hat sich China auf der Grundlage eines außerordentlich hohen Sparniveaus zu einem Herausforderer des verschwenderischen Amerika entwickelt, sowohl hinsichtlich der Gesamtheit seiner Wirtschaft als auch seines technologischen Fortschritts. Amerikas Antwort besteht darin, seine eigene wirtschaftliche Zerstörung weiter voranzutreiben: durch einen nicht zu gewinnenden Finanzkrieg, um sich mehr internationale Schuldenfinanzierung zu sichern, einen Handelskrieg, der die eigenen Verbraucher höhere Preise für chinesische und anderweitig bezogene Importe zahlen lässt, und die Beschleunigung der Geldmengeninflation, um seinen wirtschaftlichen Protektionismus zu bezahlen.
Durch quantitative Lockerung wird ein Teil dieser Geldmengeninflation direkt und indirekt für die Finanzierung der Produktion vorgesehen und ersetzt damit Ersparnisse, die zunehmend in alles Spekulative abfließen, das Bankeinlagen und Anleihen mit geringer oder gar keiner Verzinsung meidet. Es gibt nicht einmal die geringste Rücksicht auf die Zeitpräferenz, die jeder Kreditgeber naturgemäß erwartet. Und das von Keynes abgeleitete Konzept, wonach der Staat ein Haushaltsdefizit zulassen sollte, um das wirtschaftliche „Wachstum“ – ein Begriff ohne wirklichen Gehalt – anzuregen, ist zu einem sich verstärkenden und dauerhaften Merkmal des Verhältnisses zwischen Regierung und Industrie geworden.
Der Neokeynesianismus, der aus der Leugnung der offensichtlichen Wahrheiten Says auf den ersten Seiten von Keynes’ General Theory hervorgegangen ist, hat sich als kaum mehr als ein Schwindel erwiesen, um eine Rolle für staatliche Eingriffe zu erfinden. Ausgehend von den pandemiebedingten Stilllegungen ab Anfang 2020 hat die Geldmengeninflation in den USA stark zugenommen: Die Geldmenge M2 ist in den vergangenen zwölf Monaten um 27 % gewachsen. Das sind zusätzliche 4.162 Mrd. US-Dollar an Einlagengeld, wodurch die gesamte Geldmenge fast dem Nettowert der jährlichen nationalen Transaktionen – dem BIP – entspricht. In einer sparorientierten Wirtschaft, das heißt in einer Wirtschaft, in der einzelne Akteure entscheiden, wem sie Kredit gewähren, hat jeder Kreditnehmer und potenzielle Kreditnehmer Zugang zu Geldkapital, solange er den Kreditgeber oder dessen Intermediär hinsichtlich seines Vorhabens und seiner Kreditwürdigkeit überzeugen kann. Stattdessen ist die Umwandlung von Ersparnissen in Geldkapital gestört worden, und Einlagengeld bei den Banken ist kaum mehr als ein Parkplatz für Geldmengeninflation.
Die Unfähigkeit des Staates, monetäre Ressourcen zu lenken
Jean-Baptiste Say beschrieb die Rolle des Sparens und wie Einzelpersonen oder ihre Beauftragten, indem sie über die Verwendung ihrer Ersparnisse entschieden, das Kapital zur Finanzierung der Produktion bereitstellten. Kapital war stets ein knappes Gut, das eine Zinsvergütung sowohl für die Zeitpräferenz als auch für das Kreditrisiko erforderte. Und Unternehmen, die mit ihren Vorhaben Gewinne erzielen wollten, korrigierten ihre Fehler in der Regel rasch, um Verluste auf das eingesetzte Kapital zu begrenzen.Das Aufkommen eines magischen Geldbaums beseitigt diese Disziplin, und Unternehmen haben gelernt, dass Geld nicht mehr knapp ist. Ein Unternehmen, das Schulden zu unterdrückten Zinssätzen aufnimmt, weiß, dass es durch die Inflation zusätzlich profitiert, weil Vermögen vom Kreditgeber auf es übertragen wird, was sich in der Folge in höheren Preisen für seine Produkte niederschlägt. Durch genau diesen Effekt glauben die Zentralbanken, die Produktion anregen zu können. Doch es ist ein Betrug an den Sparern, die sich verständlicherweise dafür entscheiden, lieber Beteiligungen an Unternehmen zu halten, die von der inflationären Finanzierung profitieren, als Bankeinlagen und festverzinsliche Schuldtitel.
Heute spielt in Volkswirtschaften wie den USA, dem Vereinigten Königreich und einem Großteil der EU das traditionelle Sparen gegen Zinsen bei der Kapitalbereitstellung für produzierende Unternehmen nur noch eine untergeordnete Rolle. Stattdessen wird Kapital zunehmend durch monetäre Inflation (etwa durch die Weitergabe von QE, das auf Pensionsfonds abzielt) und durch die Ausweitung der Bankkredite beschafft. Während Banken bei ihrer Kreditvergabe kaufmännische Bewertungen vornehmen, können Zentralbanken und andere staatliche Stellen dies nicht.
Sie sind dazu nicht nur nicht in der Lage, sondern werden von politischen Erwägungen getrieben, die betriebswirtschaftlichen Berechnungen wenig oder gar kein Gewicht beimessen. Sie begehen den Fehler, das BIP als alleinigen Indikator ihres Erfolgs zu betrachten. Doch das BIP ist lediglich eine Summe von Transaktionen in einem bestimmten Zeitraum und wächst nur durch die Entwertung der Rechnungseinheit. Es spiegelt in keiner Weise den wirtschaftlichen Nutzen dieser Transaktionen wider. Das BIP schließt Staatsausgaben ein, die insgesamt den wirtschaftlichen Wert, also den Nutzen für die Verbraucher, schmälern, indem sie ihnen Vermögen entziehen und ihnen stattdessen staatliche Monopole auferlegen.
Verschwenderische Regierungen haben es auf sich genommen, nahezu alle wirtschaftlichen Verbindlichkeiten zu finanzieren, die nicht durch Bankkredite finanziert werden. Es ist ein Kreislauf entstanden, der außer verdeckten Kosten keinen Sinn hat: Steuern und Inflation entziehen Produktion und Konsum größere Beträge, um Kapital und Stimulus in geringerem Umfang bereitzustellen. Und die dafür zuständige Instanz, der Staat, hat zudem keine Ahnung, wie die verringerte Menge an Mitteln am besten einzusetzen ist.
Folglich zielt die Lenkung des inflationierten Geldes zwangsläufig darauf ab, staatliche und politische Interessen zu stützen, zum Nachteil einer freien Marktwirtschaft, die dem Verbraucher dienen soll. Zombie-Unternehmen, die viele Arbeitnehmer ineffizient beschäftigen, stehen bei Zuwendungen an vorderster Stelle, weil Politiker mehr am Erhalt von Arbeitsplätzen als am wirtschaftlichen Fortkommen interessiert sind. Banker erkaufen sich politischen Einfluss durch Spenden, um die Privilegien zu schützen, die ihnen ihre Banklizenzen verschaffen. Und der angebliche Stimulus erreicht in der Regel den Großteil der Unternehmen nicht, nämlich die ungehörten kleinen und mittleren Unternehmen, die nach dem Pareto-Prinzip 80 % jeder fortgeschrittenen Volkswirtschaft ausmachen.
Die US-Regierung überweist nun Fiat-Geld direkt an Verbraucher, wobei dies zu einer regelmäßigen Praxis zu werden droht, und hat die wöchentlichen Sozialleistungen erhöht. Kurzfristig hat diese magische Großzügigkeit die Kassenbestände einiger Personen erhöht, die es im Großen und Ganzen ausgeben werden, sobald sie können. Schon jetzt erwarten die mathematischen Ökonomen eine Erholung des BIP. Die Folge wird jedoch ein deutlicher Preissprung sein, oder genauer gesagt, eine Abwärtsverschiebung der Kaufkraft des Dollars. Dies lässt sich mit den Methoden der VPI-Statistik, die Belege unterdrücken, nicht überzeugend verbergen.
Der Fehler besteht darin, das Ungleichgewicht zwischen künftigem Konsum und gegenwärtiger Produktion nicht ausreichend zu berücksichtigen: Zu viel Geld wird auf zu wenige Güter treffen. Bereits jetzt haben wir erlebt, dass hochpreisige Posten wie Wohnimmobilien aufgrund anwachsender Einlagen und günstiger Hypothekenfinanzierung im Preis steigen. Wenn die Pandemie abklingt und eine Form normaler Aktivität zurückkehrt, werden wir mit ziemlicher Sicherheit deutlich steigende Preise für lebenswichtige Güter des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel und Energie sehen.
Die Dynamik hinter dieser Erwartung ist nicht schwer zu erkennen. Die Rohstoffpreise sind deutlich gestiegen, nachdem die Fed den Leitzins am 20. März 2020 auf null gesenkt und am darauffolgenden Montag ihre „Whatever-it-takes“-Erklärung abgegeben hatte. Das ist eine Form von Vorleistungskapital, deren Kosten erheblich gestiegen sind. Wir können davon ausgehen, dass auch die Arbeitskosten steigen, wenn Unternehmen wieder Personal einstellen, da die Arbeitslosenleistungen zum Ausgleich der Covid-Lockdowns erhöht wurden und einen Anreiz bieten, nicht für ein Grundeinkommen an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Bleibt die dritte Form von Vorleistungskapital: das Geld, damit alles funktioniert. Doch US-Banken haben aufsichtsrechtlich wenig Spielraum, ihre Bilanzen auszuweiten, um den erwarteten Boom zu bedienen, und es ist zu erwarten, dass die Zinskosten steigen, und sei es nur, um die Nachfrage nach Betriebskapital widerzuspiegeln.
Daher ist die Fähigkeit der Güteranbieter, die Produktion zur Deckung der erwarteten Nachfrage auszuweiten, stark eingeschränkt. Und wie oben dargelegt, ist auch die Fähigkeit jeder Regierung, dem Großteil der produktiven Wirtschaft jenseits eines Kreises von Zombie-Unternehmen im Sinne von Günstlingskapitalismus Finanzmittel bereitzustellen, in ähnlicher Weise eingeschränkt. Allein aus diesen Gründen dürfte die Grenzwirkung auf die Preise dramatisch ausfallen. Doch das ist nicht alles.
Die globalen Lieferketten haben sich vom Verteilungschaos vor einem Jahr nicht erholt. Es geht nicht mehr nur um die Wiederaufnahme von Zahlungen: Frachtcontainer befinden sich an den falschen Orten, was Verzögerungen und Staus verursacht, und die Containerraten sind drastisch gestiegen. Die Bruttoproduktion der USA lag vor der Pandemie bei etwa 38 Billionen US-Dollar, was eine Annäherung an die inländischen Lieferketten darstellt. Ein erheblicher Teil davon wird durch ausländische Lieferketten gespeist, die von China, Japan, der EU und anderswo ausgehen. Eine Ausweitung der Produktion wird nicht möglich sein, solange sich die Logistik nicht normalisiert, was Logistikexperten zufolge vor Jahresende unwahrscheinlich ist.
Das mangelnde Verständnis etatistischer Ökonomen und Prognostiker dafür, dass Ungleichgewichte zwischen Produktion und Konsum die unvermeidliche Folge monetärer Expansion sind, zeigt sich auch in ihrer Überzeugung, ein Anstieg des allgemeinen Preisniveaus sei in einer schrumpfenden Wirtschaft unmöglich. Das ist für die heutigen Verhältnisse relevant, denn schon vor den Covid-Lockdowns gab es Anzeichen dafür, dass sich der Bankkreditzyklus nach unten wendete und mit den nachteiligen Auswirkungen des Handelszollkriegs der USA mit China zusammentraf. Ein Doppelgänger für den Rückgang des S&P 500 von Anfang Februar letzten Jahres bis zum 16. März kopierte genau die erste Phase des Wall-Street-Crashs von 1929–32, auch wenn sich der Index seitdem erholt hat, weil das beschleunigte QE den Aktienmarkt mit einer noch nie dagewesenen monetären Inflation befeuert hat.
Es gibt allen Grund zu der Annahme, dass die Aktienkurse zwar durch monetäre Inflation gerettet und befeuert wurden, die Unternehmen, die sie repräsentieren, jedoch nicht gerettet werden und auch überschuldete Banken scheitern werden. In diesem Fall glauben die Neokeynesianer, dass die sinkende Verbrauchernachfrage, der sie Einbrüche der Geschäftstätigkeit zuschreiben, zu niedrigeren Preisen führt. Das widerspricht jedoch der empirischen Evidenz aller Inflationen: Je schlimmer die Inflation, desto stärker der Vermögenstransfer aus der Wirtschaft heraus und desto schneller der Verfall der Währung. Eindeutig steigen in einer inflationären Phase die Preise unabhängig davon, ob die Wirtschaft „wächst“ oder nicht. Und wie dieser Artikel darlegt, ist das offizielle Wachstum die Summe monetärer Transaktionen, und das BIP kann nur durch die Verderbnis der Währung wachsen.
Die Zinsen müssen steigen
Ein weiterer keynesianischer Trugschluss besteht in der Annahme, dass in einer Konjunkturflaute die Nachfrage nach Geldkapital sinkt und dies zu niedrigeren Zinsen führt. Man versucht, dem durch geldpolitische Stimulierung zuvorzukommen.Die Kosten der Aufnahme von Geldkapital spiegeln zum einen das Kreditrisiko wider, werden aber hauptsächlich von der Zeitpräferenz bestimmt. In diesem Zusammenhang können wir der Einfachheit halber den Unterschied zwischen dem Besitz und dem Nichtbesitz von Geld mit der Veränderung seiner erwarteten künftigen Kaufkraft gleichsetzen. Die Zeitpräferenz wurde von Says etwas älterem Zeitgenossen Turgot erklärt und später von Eugen Böhm-Bawerk von der Österreichischen Schule. Auch Say selbst kam ihr mit seinem Verständnis von Kapital im weiteren Sinne, als angesammelter Zeit, nahe.
Indem wir die erwartete künftige Kaufkraft in eine gebündelte Zeitpräferenz einbeziehen, erkennen wir, wie sich wandelnde Erwartungen die Zinsen bestimmen. Das Thema ist besonders für marginale Halter einer Fiat-Währung von Interesse, vor allem für Ausländer, die sie nicht für den täglichen Zahlungsverkehr benötigen, sondern nur für einen Teil ihrer Geschäfte. So wird ein Ausländer, der Dollarbestände zur Finanzierung von Käufen auf internationalen Märkten benötigt, die künftige Kaufkraft der Dollar beurteilen, die er über seinen Bedarf hinaus hält, und sie verkaufen, wenn die erzielten Zinsen nicht ausreichen, um seine Zeitpräferenz zu befriedigen.
Alles deutet darauf hin, dass die auf Einlagen gezahlten Zinsen steigen, um die Halter für die Aussicht auf eine Verschlechterung der Kaufkraft zu entschädigen. Jeder Versuch der Fed, Zinsen und Anleiherenditen zu drücken, wird folglich dazu führen, dass der Dollar an den Devisenmärkten verkauft wird. Wenn ausländische Dollarhalter einen Ansturm auf die Währung auslösen, wird ein Zinsanstieg unvermeidlich.
Bislang hat bei Einlagen, Schatzwechseln und Finanzanlagen im Umfang von rund 27 Billionen US-Dollar noch kein Ansturm auf den Dollar begonnen. Zwar hat der Dollar im letzten Jahr gegenüber anderen Währungen etwas an Wert verloren, doch das ist ein Vergleich von Schweinen mit Schweinefleisch. Die tatsächliche Verschlechterung seiner Kaufkraft zeigt sich in den Rohstoffpreisen und anderen Vermögenspreisen, die allesamt in der zweiten Märzhälfte 2020 nach oben drehten, als die Fed jeden Zweifel an ihren Plänen zur Geldmengenausweitung ausräumte.
Während die Auswirkungen auf Rohstoff- und Finanzanlagepreise dramatisch waren, haben die Renditen von Staatsanleihen erst vor Kurzem begonnen zu steigen. Der Grund dürfte den etablierten Ökonomen kaum klar sein, die trotz aller Großspurigkeit wenig oder gar kein Verständnis für die Folgen der Inflation und die damit verbundenen Fragen haben. Steigende Preise sind das Ergebnis einer sinkenden Kaufkraft des Tauschmittels, doch selten wird es so ausgedrückt, geschweige denn werden sie ernsthaft als Folge der Geldmengenausweitung dargestellt. Von den Marktverzerrungen, von der Umverteilung des Vermögens von Sparern zu Schuldnern oder vom produktiven Privatsektor zum Staat, der heimtückischsten Form der Steuer, hört man nichts. Stattdessen wird der Inflationismus wegen seiner keynesianischen Tugenden gepriesen.
Die Zerstörung der Ersparnisse und die vollständige Hinwendung zur Finanzierung durch Inflation führen nur zur Zerstörung der Währung. Wir haben gesehen, wie dies die Kaufkraft aller Fiat-Währungen mindert. Die Theorie der Zeitpräferenz und die Erkenntnis, dass ihre Kaufkraft schwindet, besagen, dass überschüssige Währungsbestände von allen abgestoßen werden, sofern die gezahlten Zinsen sie nicht hinreichend entschädigen. Zunächst sind es die Ausländer, die erkennen, dass ihr Vermögen auf Schuldner und deren Regierungen übertragen wird. Die Währung, die Ausländer mit einer anderen Basiswährung am stärksten exponiert hält, ist nun einmal der Dollar. Bevor die in den USA ansässigen Amerikaner erkennen, dass auch sie ihr Dollar-Engagement auf ein Minimum reduzieren sollten, wird die Kaufkraft des Dollars, an allem gemessen, erheblich gesunken sein. Die Märkte werden dann das Geschehen vollständig bestimmen und die Zentralbanken und ihre Regierungen diskreditieren. Die Zinsen werden in die Höhe schnellen.
Blasen werden platzen, allen voran an den Aktienmärkten, die zunächst von Sparern angetrieben wurden, die Schulden gegen Aktien tauschten, und dann durch quantitative Lockerung weiter aufgebläht wurden. Die Neubewertung von Staatsanleihen, die von Banken, Anlegern und Aufsichtsbehörden naiv als der ultimativ sichere Hafen betrachtet werden, wird den Fortbestand übermäßig verschuldeter Banken bedrohen. Und da das gesamte Finanzsystem durch eine grenzenlose Geldmengenausweitung aufgebläht wurde, droht dann ein kombinierter Zusammenbruch von Finanzanlagen und Währung.
Hätte Keynes nur verstanden, worauf Say hinauswollte, seine General Theory verworfen und stattdessen solides Geld, minimale staatliche Eingriffe und freie Märkte befürwortet, befänden wir uns nicht in dieser Lage. Doch wer einmal Etatist ist, bleibt es, und die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen. Stattdessen werden wir mit Sicherheit den Sturm ernten, den die Zerstörung der Ersparnisse durch und zugunsten der Inflationsfinanzierung säht.
[i] General Theory, Kapitel 3, 1.
[ii] Siehe Murray Rothbard, An Austrian Perspective on the History of Economic Thought: Vol 2, Seiten 4/5
[iii] Ebd. Seiten 15/16.
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